Möhrenfliege

Möhrenfliege - Foto: TwilightArtPictures - Fotolia.com

Die Möhrenfliege verleidet manchem Gärtner den Anbau von Gelben Rüben.

Ende Juli, Anfang August schlüpfen die Fliegen der zweiten Generation. Deren Larven richten die größten Schäden an.

Schaden
Die Fliege legt ihre Eier an den Wurzelhals der Möhren. Sofort nach dem Schlupf fressen sich die Larven in die Rüben, wo sie im Laufe mehrerer Wochen große Gangsysteme anlegen. Diese dienen Fäulniserregern als Eintrittspforten.

Überwintern
Die Fliegenmaden überwintern in den Rüben oder als Puppe im Boden. Werden von der Möhrenfliege befallene Gelbe Rüben eingelagert, dringen die Larven im Laufe des Winters in gesunde Möhren ein und fressen dort weiter.

Wirtspflanzen
Außer Möhren befällt die Möhrenfliege Sellerie, Pastinaken, Fenchel, Kerbel, Dill, Kümmel und andere Doldenblütler.

Was tun?
>> Die sicherste Methode, um Möhrenfliegen auszusperren, ist sofort nach der Saat Schutznetze (Maschenweite 1×1 mm) über das Beet zu ziehen.

>> Im Herbst alle Möhren restlos ernten.

>> Keine befallenen Rüben lagern.

>> Frühestens alle vier Jahre Möhren auf das selbe Beet säen.

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