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Mückenplage im Garten? So bremsen Sie die Vermehrung von Stechmücken!

Erst Regen, dann Wärme – optimale Brutbedingungen für Stechmücken. In so manchem Garten finden sich ungewollte Brutstätten, die Sie vermeiden können. Unsere Tipps.

Ein Mückenschwarm in der Abendsonne: Schön anzusehen, wenn er nicht in unmittelbarer Nähe zur eigenen Terrasse herumschwirrt. Eine wachsende Mückenpopulation im eigenen Garten lässt sich zum Glück mit einfachen Handlungen eindämmen.
Ein Mückenschwarm in der Abendsonne: Schön anzusehen, wenn er nicht in unmittelbarer Nähe zur eigenen Terrasse herumschwirrt. Eine wachsende Mückenpopulation im eigenen Garten lässt sich zum Glück mit einfachen Handlungen eindämmen.

Einige Stechmücken-Arten zählen zu den sogenannten Container-Brütern. Neben Brutgewässern nutzen die Arten mit Vorliebe auch kleine Wasserstellen wie Regentonnen, Blumentopfuntersetzer und Vogeltränken. Wenn diese sich in unmittelbarer Nähe zu uns Menschen befinden, dann kann es ab dem Frühsommer bis weit in den September ganz schön lästig werden.

Nur etwas Wasser: Ein idealer Brutplatz für Mückenlarven

Insbesondere die Asiatische Tigermücke, ursprünglich heimisch in Ländern wie Singapur und Thailand, fühlt sich mittlerweile auch in unseren Breitengraden wohl. Als blinder Passagier gelangte sie mit dem globalen Güterverkehr nach Europa. Als eine dieser Container-Brüter-Arten halten die Weibchen der Asiatischen Tigermücke auch tagsüber stetig nach einer sättigenden Blutmahlzeit Ausschau.

Fertig gespeist starten die Mücken-Damen im Anschluss mit dem Eierlegen, und zwar überall dort, wo sich etwas Wasser findet lässt. Die Eier werden nicht direkt ins Wasser, sondern oberhalb der Wasseroberfläche abgelegt. Wenn die Eier wegen eines steigenden Wasserspiegels, z. B. nach einem Regenschauer, unter Wasser gelangen, schlüpfen die Larven. Um die Entwicklung dieser und anderer Steckmücken einzudämmen, ist es deshalb wichtig, den Garten auf mögliche Brutstätten zu kontrollieren.

Mit diesen Tipps können Sie die Mücken-Vermehrung eindämmen

  • Regentonne abdecken: Wenn Ihre Regentonne halb voll ist, ist sie eine perfekte Brutstätte für vermehrungswütige Steckmücken. Also Deckel drauf oder alternativ mit einem feinem Gittergeflecht oder feinmaschigem Netz überspannen und so den Mücken den Zugang verwehren. 

Der kraut&rüben Tipp:

Mit abgedeckten Regentonnen dämmen Sie nicht nur die Mückenpopulation ein, sondern bewahren auch andere Tiere und spielende Kleinkinder vor dem Ertrinken bzw. vor schweren Unfällen.

Zitat
  • Während des Sommers und heißen Temperaturen sind Vogel- und Insektentränken wichtig für unsere Gartentiere. Täglich frisches Wasser und eine regelmäßige Reinigung tragen dazu dabei, dass aus den Tränken keine Kinderstuben für Steckmücken werden.
  • Durchforsten Sie Ihren Garten einmal pro Woche nach möglichen Brutstätten wie Untersetzern, Planschbecken, Planen, herumstehenden Eimern oder Schüsseln im Sandkasten, Deko-Objekte und Hundenäpfen.
Vollgelaufene Untersetzer von Pflanzgefäßen sind eine ideale Brutstätte für Mückenlarven, deshalb sollten Sie sie regelmäßig entleeren.
Vollgelaufene Untersetzer von Pflanzgefäßen sind eine ideale Brutstätte für Mückenlarven, deshalb sollten Sie sie regelmäßig entleeren.
  • Nutzen Sie Pflanzen, die Mücken mit ihrem Geruch verwirren und vertreiben, wie Zitronenmelisse, RosmarinMinze, Zitronen-Thymian, Eberrauten, Basilikum, Lavendel, Duftgeranie, Katzenminze. Zwiebelgewächse und die Tomatenpflanze.
  • Gießkannen, leere Blumentöpfe, Untersetzer und alles weitere, was sich mit Wasser füllen könnte, sollten Sie umgedreht oder überdacht lagern.
So ist‘s richtig: Um Mücken und deren Brutstätten im Garten zu vermeiden, sollten Sie Gießkannen am besten umgedreht lagern.
So ist‘s richtig: Um Mücken und deren Brutstätten im Garten zu vermeiden, sollten Sie Gießkannen am besten umgedreht lagern.
  • Eier von Tigermücken sind sehr widerstandfähig und können auch bei ausgetrockneten Brutstätten Zeiträume bis zu zwei Jahre überdauern. Treten dann wieder passende Bedingungen ein, können die Larven schlüpfen. Achten Sie deshalb am Ende der Gartensaison darauf, jegliche Wasserbehälter abzubürsten, auszuspülen und trocken zu lagern.

Werden Mücken eigentlich wirklich vom Licht angezogen?

Gerade in den Morgen- und Abendstunden sind Mücken besonders aktiv. Sollte man deshalb abends lieber im Dunkeln auf der Terrasse sitzen und das Schlafzimmerfenster nur öffnen, wenn kein Licht brennt?  Diese Annahme stimmt so nicht. Während viele Insekten wie Motten tatsächlich vom Licht angezogen werden, haben Steckmücken einen sehr schlechten Sehsinn und orientieren sich viel mehr an Gerüchen und dem Kohlenstoffdioxid-Gehalt der Luft, der beim Ausatmen zwangsläufig ansteigt.

 

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