Mulchen erwünscht

Eine gute Möglichkeit eine Pflanzfläche von Unkraut frei zu halten ist das Mulchen.
 
Für trockene Standorte eignet sich mineralischer Mulch, wie beispielsweise heller Kalksplitt, Porphyrsplitt oder auch dunkler Basalt.
 
Der Einsatz hängt vom persönlichen Geschmack des Gartenbesitzers ab und von den regional verfügbaren Materialien, denen man den Vorzug geben sollte. Der Vorteil von mineralischem Mulch ist, so Cassian Schmidt, „dass die Oberfläche schnell abtrocknet und Unkräuter deshalb schlecht darauf keimen“.
 
Trotzdem könne die Fläche aber auch bei Regen stets betreten werden. Unter der Mulchschicht, die sich nicht zersetzt, hält sich die Feuchtigkeit in der Pflanzung länger und sorgt so für eine ausgeglichene Bodenfeuchte. Die Schicht sollte mindestens 7 cm betragen. Eine Körnung von 8 bis 16 mm ist ideal, da Sie gut auf der Pflanzfläche aufliegt. „Feinanteile sollten vermieden werden, da sich sonst Samenunkräuter leichter ansiedeln können.
 
Außerdem sollte der Boden vor der Pflanzung von Wurzelunkräutern befreit werden“, betont Schmid. Das Schnittgut muss unbedingt entfernt werden, damit kein organisches Material auf die Abdeckung gelangt. Das würde dem Unkraut die Möglichkeit bieten, zu keimen. Das Mulchmaterial lässt sich vor dem Auspflanzen aufbringen, es kann aber auch noch nachträglich erfolgen.

 

 
 

Quelle: BdS

 
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