Der Nashornkäfer

Eine der imposantesten heimischen Käferarten ist der Nashornkäfer.
 
Ihre männlichen Vertreter tragen das charakteristische Horn, an dem sie leicht zu erkennen sind.
 
Die Käfer sind geschützt und nur selten zu sehen, da sie vor allem in der Dämmerung und nachts unterwegs sind. Doch dass die Tiere auch in unserer unmittelbaren Nähe leben, kann man beim Umsetzen des Komposthaufens erleben: Fingerdicke und bis zu 10 cm lange „Maden“ kommen hier manchmal zum Vorschein – die Larven des Nashornkäfers. Ihre Entwicklung im Kompost dauert bis zu fünf Jahre.
 
Sorgen um die Pflanzen im Garten braucht man sich jedoch nicht zu machen: Die Larven fressen keine lebenden Wurzeln, sondern ernähren sich von totem Pflanzenmaterial.
 
Einst war der Nashornkäfer ein Bewohner der Wälder. Da sich seine Lebensbedingungen aber verändert haben, lässt er sich heute mit etwas Glück auch im eigenen Garten beobachten.
 
 
Foto: Markus Burkhardt  / pixelio.de  
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