Nektarbar ganztägig geöffnet

Ein Beitrag von Jörg Pfenningschmidt - Leseprobe aus kraut&rüben 8/2017

Nektarbar ganztägig geöffnet - kraut&rüben 8/2017

Blütenpflanzen, auf die Falter, Hummeln, oder Bienen fliegen, kann man nie genug im Garten haben.

Bienen und Hummeln im Frühling und Vorsommer mit Nektar und Pollen zu versorgen, ist eigentlich nicht schwer. Denn das ist die Zeit, in der der Gartenbesitzer ins Gartencenter geht und alles kauft, was gerade blüht, um es dann in die Beete zu pflanzen.

Zu der Zeit sind die Gärten auch noch voller Frühlingsblüher wie Krokus, Tulpe oder Blausternchen und können gut die noch nicht so großen Bienen- oder Hummelpopulationen ernähren.

Futterknappheit im Spätsommer

Die Situation ändert sich aber meist ab Mitte des Jahres, wenn in unseren Gärten plötzlich nicht mehr so viel los ist. Dann geht es vor allem den Hummeln und Wildbienen schlecht, denn im Gegensatz zu Honigbienen werden sie nicht vom Imker mit Zuckerwasser versorgt, wenn sie zu wenig Nahrung finden. Und für eine Hummel können wenige Tage ohne Futter den Tod bedeuten. Sichtbar wird das beim sommerlichen „Hummelsterben“, das meist unter Linden stattfindet. An diesem Sterben sind aber nicht die Linden schuld, sondern sie sind nur Treffpunkt vieler hungriger und geschwächter Hummeln, für die dann das knappe Futterangebot der Linden nicht mehr ausreicht.

Um Hummeln im Sommer zu ernähren, müssen Sie eigentlich nur ein Staudenbeet anlegen, in dem die Hauptblütezeit im Hochsommer liegt. Wäre dies in voller Sonne gelegen, gut nährstoffversorgt und hätte keinen staubtrockenen Boden, könnte die Staudenmischung „Hummelglück“ so aussehen: Viele, viele, viele Kugeldisteln werden wunderbar kontrastiert durch die eleganten Rispen des Kandelaber-Ehrenpreis. Durchwebt wird die Pflanzung von verschiedenen Formen des großen Weidenröschens. Den flacheren Vordergrund übernehmen Katzenminze, Ziest und Fette Henne. (…)

 

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