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Oxalsäure: Wieviel Mangold ist gesund?

Die bunten Mangoldsorten erfreuen sich bei vielen Gärtnern großer Beliebtheit. Doch immer wieder kommt das Blattgemüse wegen seines hohen Oxalsäuregehalts ins Gerede.

Oxalsäure: Wieviel Mangold ist gesund?
Junge Blätter speichern weniger Oxalsäure, als ältere

Die bunten Mangoldsorten erfreuen sich bei vielen Gärtnern großer Beliebtheit. Doch immer wieder kommt das Blattgemüse wegen seines hohen Oxalsäuregehalts ins Gerede.

Oxalsäure ist ein Calciumräuber und begünstigt die Bildung von Nierensteinen. Der Oxalsäuregehalt hängt neben der Pflanzenart ab vom Alter des Gewebes, von Klima, Anbau, Düngung und Erntetermin. Bei Mangold beträgt der Oxalsäuregehalt zwischen 100 und 1000 mg/100 g.

Das sollten Sie wissen:

  • Mit steigenden Stickstoffgaben (Nitrat) nimmt der Oxalsäuregehalt zu.
  • Junge Blätter speichern deutlich weniger als ältere.
  • Wer den Mangold mit Wasser überbrüht (blanchiert), ihn 1 bis 2 Minuten ziehen lässt und das Wasser weggießt, vermindert den Oxalsäuregehalt um etwa die Hälfte.
  • Wie beim Spinat gilt: 1 bis 2 mal pro Woche Mangold zu essen, gilt als gesundheitlich unbedenklich.

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