Pfingstrosen teilen und vermehren

Pfingstrosen teilen und vermehren
Die einfach blühende Pfingstrosen-Sorte mit dem Charme der Wildform wird von einer Biene besucht – Foto: carmenrieb / stock.adobe.com

Ab August bis in den Herbst hinein ist die Zeit günstig, um Päonien zu vermehren. Was es beim Pfingstrosen teilen und verpflanzen zu beachten gilt.

Pfingstrosen fühlen sich wohl, wenn man sie in Ruhe lässt. Sie können jahrelang am selben Standort bleiben und werden dabei immer schöner. Dennoch müssen manchmal Veränderungen stattfinden, zum Beispiel, wenn das Beet neu gestaltet wird oder die Staude schlichtweg zu groß geworden ist. Gehen Sie behutsam mit ihr um, wenn Sie eine Pfingstrose vermehren und umpflanzen möchten!

Der richtige Zeitpunkt zum Teilen beginnt ab August, wenn sich langsam die Nährstoffe aus den Blättern in die unterirdischen Speicherorgane zurückziehen. Dies geschieht bei Bauern-Pfingstrosen (Paeonia officinalis) etwas früher als bei Edel-Pfingstrosen (P. lactiflora).

Pfingstrosen teilen

  • Teilen Sie nur Exemplare, die schon einige Jahre auf dem Buckel und für das kommende Jahr mindestens zehn Knospen angelegt haben.
  • Um die Wurzelstöcke einfach mit dem Spaten zu durchtrennen, dazu sind die edlen Gewächse zu kostbar und empfindlich.
  • Graben Sie die knorrigen Rhizome deshalb besser vorsichtig aus, befreien sie von anhaftender Erde. Am besten spült man den Wurzelstock mit Wasser ab, damit seine Verzweigungen gut zu erkennen sind.
  • Lange Wurzeln kürzen Sie auf etwa 10 cm ein und vorhandene Blätter werden entfernt.
  • Zerteilen Sie nun das Rhizom. An dünnen Stellen können Sie Teilstücke abbrechen. Hat das Rhizom mehrere Zentimeter Durchmessen, verwendet man ein scharfes Messer und schneidet es glatt in mehrere Teile.
  • Jeder neue Stock sollte mindestens zwei bis drei, besser drei bis fünf Knospen tragen, da einknospige Rhizomstücke erst nach Jahren wieder blühen. Bei Edel-Pfingstrosen sind die Knospen meist als rote Punkte gut zu erkennen. Bauern-Pfingstrosen besitzen schlafende Knospen, die man nicht sieht.
  • Die geteilten Wurzelstöcke setzen Sie anschließend sofort wieder ein.
  • Lockern Sie den Boden zuvor gründlich und mischen ihm etwas reifen Kompost unter.
  • Die Rhizomstücke nie zu tief eingraben, die Knospen sollten maximal 1 bis 3 Zentimeter unter der Oberfläche liegen, andernfalls fällt die Blüte oft sehr spärlich aus!
  • Die ersten Blüten erscheinen in der Regel erst im zweiten Frühling.

 

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