Haben Rosen in Pflanzgefäßen besondere Bedürfnisse?

Im Prinzip haben Rosen, die in Gefäßen stehen, die gleichen Ansprüche wie die, die direkt in den Gartenboden gepflanzt werden.
 
Allerdings gilt es zu bedenken, dass der Wurzelraum vergleichsweise eingeschränkt ist. Deshalb spielt die Größe des Pflanzgefäßes eine wichtige Rolle, denn der Topf, in dem man die Rose kauft, ist in der Regel nicht geeignet, die Pflanze dauerhaft zu beherbergen.
 
Das Volumen sollte mindestens 10 Liter, besser noch 20, 30 oder bei sehr wüchsigen Sorten sogar 40 Liter betragen. Rosen sind Tiefwurzler, deshalb ist es wichtig, einen möglichst hohen Topf zu wählen.
 
Zum Eintopfen kann man handelsübliche Pflanzerde oder auch eine speziell gemischte Rosenerde erwerben. Trotz fachgerechter Düngung ist aber in jedem Pflanzgefäß die Erde nach einer gewissen Zeit ausgelaugt.
 
Aus diesem Grund sollte man der Rose nach zwei, spätestens aber nach drei Standjahren frische Erde gönnen. Dann schüttelt man im Frühjahr, wenn die Pflanze ohnehin zurückgeschnitten wird, den Ballen aus und topft neu ein.
 
 

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