Pflaumenstrudel: Rezept mit selbstgemachtem Strudelteig

Ein Stück Pflaumenstrudel auf einem weißen Teller
Es müssen ja nicht immer Äpfel sein... Foto: Maira Falconi Borja

Die Pflaumen sind reif! Das aromatische Obst lässt sich wunderbar in einem Strudel verarbeiten. Das Rezept für Pflaumenstrudel ist leicht nachzumachen und die Zutaten haben Sie sicher alle bereits zu Hause. Viel Spaß beim Nachbacken!

Pflaumenstrudel: So wird’s gemacht

Zutaten für 10 Portionen:

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 1 Ei
  • 1/8 l lauwarmes Wasser
  • 2 EL Öl
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Öl zum Bestreichen

Für den Belag:

  • 1 kg Zwetschgen
  • 40 g zerlassene Butter
  • 150 g Semmelbrösel
  • Zimtzucker aus 30 g Zucker und 1/2 TL Zimt
  • Puderzucker zum Bestreuen

 Pflaumenstrudel – Zubereitung:

  1. Das Mehl auf ein Nudelbrett geben, eine Delle in die Mitte drücken und die restlichen Teigzutaten zugeben.
  1. Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten und diesen auf dem Brett abschlagen, bis er schön glatt ist.
  1. Den Teig in 2 Portionen teilen, zu Kugeln formen und einölen. Mit Frischhaltefolie bedeckt etwa 20 Minuten ruhen lassen.
  1. In der Zwischenzeit die Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen. Außerdem ein großes Geschirrtuch ausbreiten und mit Mehl bestäuben.
  1. Eine Portion Strudelteig auf dem Tuch ausrollen. Dann mit den Händen aufnehmen und auseinanderziehen. Auf dem bemehlten Tuch ablegen und mit den Fingern weiter ausdehnen, bis auch der Rand so dünn ist, dass das Geschirrtuch-Muster durchscheint.
  1. Den Teig mit zerlassener Butter einpinseln und die Semmelbrösel darüberstreuen. Anschließend die Pflaumenhälften verteilen und mit Zimtzucker bestreuen.
  1. Die Teigränder seitlich einschlagen, den Pflaumenstrudel mit Hilfe des Tuchs aufrollen und in eine gebutterte Reine geben.
  1. Danach die zweite Strudelrolle anfertigen, dazulegen und beide Rollen mit flüssiger Butter einpinseln.
  1. Den Pflaumenstrudel bei 180 °C im vorgeheizten Ofen 40 Minuten auf der unteren Schiene backen.

Serviertipp: Bestreuen Sie den fertigen Pflaumenstrudel mit etwas Puderzucker.

Pflaumen haben es in sich: Da steckt was drin!

Pflaumen sind reich an Kalium zum Beispiel, das den Blutdruck reguliert sowie Kalzium, das unentbehrlich ist für Zähne und Knochen ist. Auch enthalten sie Magnesium, das gut ist für Herz, Blutgefäße und Bronchien. Die Haut der Pflaumen dagegen steckt voller Ballaststoffe und Sorbit – und bringt den Darm in Schwung. Doch nicht nur das: Die dunkle Schale enthält außerdem Anthocyane, die bei Pflanzen für die blauviolette Färbung sorgen und vor Krebs und Herzinfarkt schützen. Neben Vitamin C, das die Abwehrkräfte stärkt, enthalten Pflaumen auch Provitamin A, Vitamin E und fast alle B-Vitamine. Letztere sind wichtig für einen gesunden Stoffwechsel und ein intaktes Nervensystem.

Da kann man sich schon ein oder zwei Stücke Pflaumenstrudel gönnen, oder? 😉

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