Porreesuppe mit Vogelmiere

Vogelmiere wächst als „Beikraut“ in vielen Gärten. Man kann sie auch aufessen.
 
Zutaten:
 
4 Hände voll frische Vogelmiere
750 g Porree (Lauch)
Raps- oder Sonnenblumenöl
3 EL Weizenmehl Type 405
1 Becher Crème fraîche
0,5 Liter Vollmilch
Muskatnuss
Pfeffer aus der Mühle
Meersalz
 
Zubereitung:
Die erntefrische Vogelmiere kalt abbrausen, verlesen und mit dem Wiegemesser fein schneiden. Mit einem Geschirrtuch abdecken.
 
Wurzelansätze sowie das Grün von den Porreestangen wegschneiden, wobei man von dem Grünanteil etwa 5 cm verwenden kann.
 
Die Stangen fast bis zum Wurzelende längs einschneiden. Unter fließend kaltes Wasser halten, dabei die Blattlagen etwas fächern und gründlich waschen. Dann in 5 Millimeter dünne Ringe schneiden.
 
Etwas Öl in einem Edelstahltopf erhitzen und die Porreeringe darin andünsten. Das Mehl dazugeben und daraus mit etwas Wasserzugabe eine Mehlschwitze bereiten. Einen halben Liter Wasser aufgießen und solange bei schwacher Hitze köcheln, bis der Porree weich ist.
 
Crème fraîche und geriebene Muskatnuss zufügen und mit dem Handrührgerät pürieren. Anschließend die Milch aufgießen und nochmals aufkochen.
 
Nun die Vogelmiere in die heiße Suppe rühren, mit Salz und Pfeffer pikant würzen und servieren.
 
Leserrezept
 
Das Rezept stammt von den kraut&rüben-Lesern Jutta und Frank Roscher aus Chemnitz. Sie schreiben:
 
„Es ist bei uns Familientradition, dass im Frühjahr mit sog. Unkraut als frischen Vitaminspender gekocht wird. Vogelmiere ist in jedem Garten ausreichend vorhanden, in der Regel sogar lästig. Warum also nur auf den Kompost damit? Man kann dieses Kraut auch genießen!“
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