Primelvielfalt für den Garten

„Ebenso vielfältig wie die Blütezeiten sind die Blütenformen und die Standorvorlieben von frühjahrsblühenden Primeln“, erklärt die Pflanzenkennerin.
 
Für feuchte, frische Böden eignet sich beispielsweise die Kugelprimel (Primula denticulata).
 
Man kann sie prima an Bachläufen an sonnig bis halbschattigen Standorten einsetzen. Sie bildet im März und April kugelförmige Blüten aus, die in weißen, violetten und karminroten Farbtönen erscheinen und sich sogar als Schnittblumen eignen.
 
Besonders schön wirkt die Kombination mit Bergenie (Bergenia) oder Frauenmantel (Alchemilla). Eine tolle Fernwirkung hat die Rosenprimel (Primula rosea) mit ihren kräftig karmesinroten gestielten Blüten, die noch vor dem Laub erscheinen.
 
Sie wird ca. 20 cm hoch und gedeiht am besten auf feuchten, humosen Lehmböden. „Für niedrige Einfassungen entlang von Gartenwegen ist die nur 8 cm hoch werdende Teppichprimel (Primula juliae) bestens geeignet“, empfiehlt Peters.
 
In ihrem Garten hat Peters die ausdauernde Pflanzen als Einfassung zusammen mit Hängepolster-Glockenblumen (C. poscharskiana bzw. C. portenschlagiana) kombiniert.
 
Die im März bis April leuchtend blühenden Primeln liegen winterblühenden Christrosen (Helleborus niger) zu Füßen, spätblühende Steinbreche (Saxifraga cortusifolia) ergänzen das Ganze zu einem lebendigen Ensemble.
 
Ein weiterer Vorteil der Teppichprimel – sie ist fast immergrün und sieht auch im Winter noch gut aus. Gartenbesitzer sollten darauf achten, dass der Boden ausreichend frisch ist.
 


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