Rezept: Reibekuchen mit Apfelmus

Rezept: Reibekuchen mit Apfelmus
Barbara Pheby - Fotolia.com

Agavendicksaft süßt das Apfelmus, Muskatblüte (Macis) gibt den Reibekuchen die besondere Note. 

von BIOSpitzenkoch Jürgen Andruschkewitsch

Zutaten:

Für das Apfelmus:
500 g Äpfel
80 ml Wasser
1 Zimtstange
4 EL Agavendicksaft

Für zwölf Reibekuchen:
250 g Kartoffeln
1 Ei
4 EL Dinkelvollkornmehl
Salz
Muskatblüte
Sonnenblumenöl

Küchenreibe
Küchenkrepp

Zubereitung:

Für das Apfelmus die Äpfel waschen, vierteln und das Kerngehäuse herausschneiden. Danach die Äpfel gemeinsam mit dem Wasser und der Zimtstange in einen Topf geben. Das Ganze bei geschlossenem Deckel auf niedriger Temperaturstufe etwa 20 Minuten kochen lassen, bis die Äpfel weich sind.

Das Mus anschließend durch ein feines Sieb in eine Schüssel streichen. Den Agavendicksaft einrühren. Für die Reibekuchen die Kartoffeln schälen, waschen und mit der feinen Küchenreibenseite in eine Schüssel raspeln. Ei und Mehl hinzugeben und alles zu einem Teig vermischen. Mit Salz und Muskatblüte würzen.

Etwas Bratöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Eine Suppenkelle Teig in die Pfanne geben, so dass ein runder Reibekuchen entsteht (Dicke: etwa 0,5 cm; Durchmesser: etwa 10 cm). Den Reibekuchen von beiden Seiten goldbraun anbraten, aus der Pfanne heben und auf Küchenkrepp kurz abtropfen lassen. Bei den weiteren Reibekuchen genauso verfahren.

Die Reibekuchen auf vier Teller verteilen und das Mus dazugeben. Sofort servieren.

Tipp: Die Apfelsorten Topaz oder Boskop lassen sich besonders gut zu Mus verarbeiten. Äpfel müssen bei der Kompottherstellung nicht geschält werden. Die Schale sorgt für einen würzigeren Geschmack.

Schon gewusst: Ob „Blauer Schwede“ oder „Bamberger Hörnchen“: Biobauern bauen alte, in Vergessenheit geratene Kartoffelsorten an und tragen damit zum Erhalt von Arten- und Geschmacksvielfalt bei.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten

Quelle: BioSpitzenköche

Teilen