Rettich im Steckbrief

Schwarzer, kugelförmiger Rettich Foto: orestligetka / stock.adobe.com

Rettich (Raphanus sativus var. niger) ist der Vorfahr des Radieschen und als Familienmitglied der Kreuzblütler (Brassicaceae) eng mit den Kohlarten verwandt. Im Steckbrief haben wir die wichtigsten Infos zum Rettich sowie Tipps zu Anbau und Ernte zusammengetragen.

Rettich: Wertvolle Tipps zu Anbau und Pflege

Standort: Der Rettich mag es sonnig bis halbschattig und gedeiht am besten in tiefgründig lockerem, humosen Boden.

Anbauen: Setzen Sie eine geschützte Kultur ab Februar an. Der Freiland-Anbau des Rettichs findet – je nach Sorte ab März bis August statt.

Aussäen: Säen Sie den Rettich 2 cm tief aus. Vereinzeln Sie ihn innerhalb der Reihe auf 15 – 20 cm.  Lassen Sie zwischen den Reihen 20 – 25 cm Platz.

Düngen: Verwenden Sie als Grunddüngung für den Rettich Reifekompost (bis 3 l/m2). Nach 3 – 4 Wochen kann eventuell mit Stickstoff (z. B. Hornmehl) nachgedüngt werden.

Pflegen: Rettich sollten Sie sparsam gießen, bis die Rüben bleistiftdick sind. Ab dann halten Sie den Boden gleichmäßig feucht und jäten und hacken gelegentlich.

Schützen: Zur Abwehr der Rettichfliege spannend Sie über Ihre Rettichpflanzen Vlies (im Frühjahr) oder ein Gemüseschutznetz. Um gegen Rettichschwärze vorzubäugen, düngen Sie am besten keinen frischen Stallmist, halten Sie den Fruchtwechsel ein und wählen Sie tolerante Rettich-Sorten (z. B. Daikon-Rettiche).

Rettich ernten und richtig lagern

Ernten: Ernten können Sie den Rettich meist nach 8-10 Wochen, späte Sorten nach etwa 14 Wochen.

Lagern: Frühjahrs- und Sommersorten sind im Kühlschrank etwa 1 Woche haltbar. Winterrettich kann kühl eingeschlagen oder eingemietet bis ins Frühjahr gelagert werden.

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