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Rezepte: Mangold-Pizza, Mangoldkuchen mit Käse

Ich mag Mangold sehr. Leider sind meine Versuche, ihn auf dem Balkon zu kultivieren, im Anfangsstadium stecken geblieben. Es ist jedoch mindestens genauso schön, auf dem Markt die verschiedenfarbigen Sorten zu bewundern und aus dem Vollen zu schöpfen. Wenn Sie ebenfalls in dieses Gemüses vernarrt sind, werden Ihnen meine Lieblingsrezepte sicher schmecken.

Rezepte: Mangold-Pizza, Mangold italienisch, Mangoldkuchen mit Käse
Mangold, frisch geerntet

Jetzt ist der Mangold dran!

„Mangold ist ein dankbares Gemüse“, begeistert sich meine Kollegin Katja. „Er wächst wie wahnsinnig, schießt nicht und lässt sich leicht ernten. „Mit meinem Blattmangold könnte ich zur Zeit das ganze Dorf versorgen.“ Ich finde die beiden Pflanzen in den Kisten auf meinem Balkon nicht wirklich dankbar: ich kann nicht einmal mich damit versorgen. In drei Monaten haben sie nur bescheiden an Blattmasse zugelegt. Für Liesis Mangoldkuchen reicht es nicht. Allenfalls für das italienische Mangold-Gemüse. Schön sehen die Gewächse trotzdem aus, mit ihren kräftig roten Stielen und dem rotnervigen Blattgrün. Und mein Balkon ist eben nicht Katjas Garten.

Zarte Blätter oder bunte Stängel

Auch die Sorte bestimmt den Ertrag mit. Der grüne Blatt- oder Schnittmangold ‘Lukullus’ ist starkwüchsig und bildet besonders zarte Stiele und Blätter aus. Vom Stielmangold gibt es unzählige Sorten mit bunten Stängeln von weiß über gelb und orange bis zu rot und rot-violett. Diese sind eine Augenweide im Beet, aber eben nicht ganz so robust und kälteverträglich wie ‘Lukullus’. Man kann nicht alles haben.

Katja hat noch einige Tipps auf Lager, um die Ernte zu optimieren. Die Pflanzen, die sie im Mai ins Beet gesät hat, sind mittlerweile auf Tuchfühlung mit ihren Nachbarn gegangen. „Wenn die Nächte langsam kühl werden und morgens Tau fällt, beginnen die Pflanzen zu modern“, erläutert die Gemüsegärtnerin. „Dann rupfe ich jede zweite oder dritte Pflanze davon samt Wurzel aus. Die übrigen haben somit wieder Platz, sie können leichter abtocknen und wachsen üppiger.“ Eine Runde Brennnesseljauche gibt ihnen zusätzlich Kraft für neue Blätter.

Ein bisschen was geht immer

Mein Kistengärtlein brauche ich nicht auszudünnen. Schließlich tummeln sich darin nur zwei Mangoldpflanzen. Daneben wachsen zwei rote Beete, etwas Rukola, blühende Kapuzinerkresse sowie Basilikum und einige andere Kräuter. Vier dankbare Tomaten stehen in Töpfen nebenan. Auch Pflanzen sind nicht gerne alleine, sondern brauchen Gesellschaft und Ansprache.

„Was willst Du eigentlich mit dem bisschen Gemüse “, hat mich mein Bruder kürzlich gefragt. „Ich schaue ihm beim Wachsen und Blühen zu und freue mich daran“, gebe ich zur Antwort. Und ein bisschen Ertrag geht schließlich immer.

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