Rosen im Kübel

Rose im Tontopf
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Damit sich Rosen im Kübel auf längere Zeit darin wohl fühlen, sollten Gefäße gut 50 cm hoch und 50 cm breit sein, je größer, desto besser. Außerdem kommen die Schönheiten mit diesen Tricks gut zu Potte.

Zylinderförmige Kübel, die nach oben hin weiter werden, eignen sich am besten. Die Pflanzen werden nach 3–4 Jahren umgetopft, was bei bauchigen Töpfen nicht funktionieren wird, ohne Rose und Hände zu verletzen.

Kübel aus Ton lieben Rosen besonders. Weil ihre Wurzeln rege atmen, versorgt sie das poröse Material mit genügend Frischluft. Damit die Erde im Terrakottakübel nicht zu schnell austrocknet, wählt man lange und hart gebrannte Exemplare, die etwas teurer, dafür aber relativ frostfest sind.

Kunststoffkübel erwärmen sich im Sommer sehr schnell, was den Rosenwurzeln auf Dauer schadet. Auch im Winter schwankt die Temperatur darin empfindlich stark.

Die Erde sollte grob, durchlässig und in ihrer Struktur stabil sein. Eine Mischung aus 2/3 torffreier Blumenerde und 1/3 lehmigem Gartenboden hat sich bewährt. Wer organischen Rosendünger oder eine Handvoll Hornspäne dazu gibt oder einen Teil der Blumenerde durch reifen Kompost ersetzt, versorgt seine Rose von Anfang an mit den nötigen Nährstoffen.

Während der Blüte bis Ende Juli düngt man alle 2–3 Wochen mit organischem Flüssigdünger nach.

Auf dem Kübelboden verteilt man zunächst eine etwa 3 cm hohe Dränageschicht aus Tonscherben oder Blähton, darüber breitet man ein wasserdurchlässiges Vlies aus. Dieses verhindert, dass die Erde ausgespült wird und die Abzugslöcher verstopft.

Sind die Wurzeln der Rose nackt, dürfen sie beim Eintopfen nicht umgebogen werden. Die Veredelungsstelle sollte
3–5 cm unter der Erde liegen. Ein 3 cm tiefer Gießrand rund um die Pflanze lenkt das Wasser zu den Wurzeln.

Gekaufte Topfrosen taucht man in Wasser, bis sich die Erde vollgesogen hat. Den Ballen stellt man rundum mit einem Abstand von gut 10 cm in den Kübel und füllt ihn dann mit frischer Blumenerde auf.

Die Gefäße stehen am besten auf niedrigen Leisten oder kleinen Füßen, damit das Gießwasser gut abfließt. In Untersetzern bleibt das Wasser stehen – Rosen reagieren auf Staunässe empfindlich.

Werden Rosen anstatt mit Regenwasser mit stark kalkhaltigem Leitungswasser gegossen, bekommen sie leicht gelbe Blätter. Eisendünger kann den Mangel ausgleichen.

Den Winter verbringen Rosen im Garten mitsamt dem Topf im Beet eingegraben und mit Laub oder Tannenreisig bedeckt. Große Kübel packt man in Luftpolsterfolie und hüllt sie in Sackleinen. Laub, Reisig oder Vlies schützen die Veredelungsstelle. Rosen kann man auch in der Garage oder im Schuppen überwintern – dort sollte man sie ab und zu gießen.

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