Der richtige Rosen-Standort

An welchem Platz im Garten fühlen Rosen sich wohl? Was brauchen sie, damit sie üppig blühen und gut gedeihen?
Die Königin der Blumen stellt an die Licht- und Bodenverhältnisse im Garten durchaus ihre Ansprüche. Schließlich entfaltet sie viel Pracht über einen langen Zeitraum und will daher gut versorgt sein.
Sonne und viel Luft
Ein sonniger Platz ist die beste Voraussetzung für gesunde Rosen und Blütenreichtum. Er sollte wenigstens 5 bis 6 Stunden des Tages direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Außerdem steht die Pflanze idealerweise gut belüftet, so dass sie nach Regenfällen schnell abtrocknen kann.
Zu große Nähe zu Pflanznachbarn oder tröpfelnde Baumkronen über ihrem Haupt erhöhen die Luftfeuchte und fördern Pilzkrankheiten.
Stauende Hitze, etwa vor Südwänden, mögen Rosen aber ebenso wenig. Dort treten häufig Spinnmilben auf.
Humoser Boden
Ein guter Rosenboden bietet viele Nährstoffe, ist humos, locker, durchlässig und tiefgründig. Die Wurzeln können ungehindert bis zu 1 m tief wachsen.
Verdichtete Schichten (etwa auf Neubaugrundstücken) oder hoch anstehendes Gestein bremsen die Rose in ihrer Entwicklung. Doch es besteht Hoffnung: Schlechte Erde lässt sich verbessern – zumindest im Wurzelbereich der Rose.
 Foto: Adolf Riess  / pixelio.de 
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