Gibt es winterharten Rosmarin?

Im Herbst stehen viele Gärtner vor dem Problem, wie sie die Pflanzen behandeln sollen.
 
Im Frühjahr finden Sie herrliche Pflanzen mit hellblauen Blüten, andere mit schlangenartig hängenden Zweigen oder Hochstämmen in fast jedem Gartencenter.
 
 
 
Rosmarin ist der Renner unter den Kräutern 
 
In der mediterranen Küche unverzichtbar, kann man Rosmarin auch als Potpourri-Duftkraut, kreislaufanregende Medizin und durchblutungsförderndes Schönheitsmittel verwenden.
 
Aber im Herbst stehen viele Gärtner vor dem Problem, wie sie die Pflanzen behandeln sollen. Denn die meisten Sorten überstehen den Winter draußen nur im Weinbauklima. Im frostfreien Winterquartier gehen viele Exemplare ein, denn Rosmarin will kalt (verträgt durchaus einige Grad unter Null) in ziemlich trockenem Boden, aber bei hoher Luftfeuchte überwintern.
 
Es gibt speziell als frostfest gepriesene Sorten wie ‘Arp’, ‘Veitshöchheim’ oder ‘Hill Hardy’. Diese überleben im Prinzip mehr als minus 20 Grad, aber das klappt auch nicht in jedem Jahr.
 
Das Wichtigste für ein langes Rosmarinleben ist der richtige Standort:
 
Frisch gekaufte Pflanzen überwintern Sie im ersten Jahr frostfrei und pflanzen sie im Frühjahr an eine möglichst warme, sehr sonnige Stelle in durchlässigem, mageren Boden. Besonders gut eignet sich die Kräutermauer oder die südseitige Hauswand unter einem Dachvorsprung.
 
 
Foto; twinlili  / pixelio.de

 

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