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Rote Bete Rezepte: Suppe, Mus, Backofengemüse

Wie Kohl und so manche Winterknolle oder -rübe galten Rote Bete einst als Arme-Leute-Gemüse. Inzwischen wissen Hobbyköchinnen und -köche, dass die Knollen mehr auf dem Kasten haben, als gekocht und in Essig eingelegt zu werden. Manche Zubereitungen können auch beim Weihnachtsmenü glänzen. Also ran an die Rote Bete.

Rote Bete Rezepte: Suppe, Mus, Backofengemüse
Rote Bete als Ofengemüse

Rote Bete Rezepte für das Weihnachtsmenü

Als ich kürzlich eine Borschtsch-Suppe kochen wollte, fand ich das Rezept nicht mehr im Karteikasten. Ich musste es aus dem Internet holen. Dort ist alles für die Ewigkeit, was ich als Blogbeitrag eingestellt habe. Das ist praktisch, weil man mit den Jahren einfach vergesslicher wird. Beim Aufrufen hatte ich festgestellt, dass der Rote Bete Beitrag besser geklickt wird, als der Dauerbrenner Bärlauch oder Trends wie Gemüsechips und Smoothies.

Aktuelle Ernährungstrends haben zu deren Bekanntheit beigetragen. Rote Bete lässt sich entsaften oder mixen und zu gesunden, vitamin- und mineralstoffreichen Drinks und Smoothies verarbeiten. Zum Ausbalancieren des erdigen Geschmacks fügt man Äpfel oder Apfelsaft dazu. Ansonsten gibt es kaum ein Gemüse, das so deutlich zeigt, mit welchen Partnern es gerne kooperieren möchte. Es sind neben den Äpfeln, Meerrettich, Zitrone, Dill und Pfeffer. Diese Zutaten sind in meiner Cremesuppe und in der Tarte enthalten. Beide Gerichte haben das Zeug dazu, bei einem Weihnachtsmenü zu glänzen. Die Suppe ist allein durch die Farbe eine Knaller. Mit Roten Beten lassen sich aber auch Brotaufstriche, Pesto und Soßen kreieren, Risotto, Bratlinge, Südtiroler Knödel und Ravioli-Füllungen – ja sogar Kuchen und Eis.

Rote Bete in alle Farben

Vor ein paar Jahren noch haben wir bei Roter Bete nur rot gesehen – vor allem dann, wenn ein Spritzer davon auf die Bluse geraten ist. Die wenigsten Hobbyköch/innen wussten, dass es unzählige alte Landsorten von dem Gemüse gibt – in den Farben weiß, weiß-lila und weiß-gelb geringelt, gelb, orange, rot und violett. Die rot-violette Knolle ist keineswegs das Original, denn die ersten Beten waren weiß. Noch weiter zurück hat man die Blätter geerntet und zubereitet, noch bevor sich die Knollen ausbildeten. Dieses Küchenwissen ist fast vergessen, aber Hobbygärtner besinnen sich darauf, die Blätter in Suppe, Salat und Eintopf zu nutzen.

Die rote Farbe der Beten kommt durch das Glykosid Betain zustande. Der wasserlösliche Stoff wird auch extrahiert und als Naturfarbstoff Lebensmitteln zugefügt. In der ökologischen Wurstküche ersetzt man Nitritpökelsalz durch Rote-Bete-Saft. Betaine wirken sich günstig auf unseren Stoffwechsel aus, vor allem auf Leber und Galle, außerdem auf die Serotonin-Produktion. Darüberhinaus strotzen die Knollen vor Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien (Carotinoide, Anthocyane), und immer mehr gesundheitsbewusste Menschen schwören auf das preisgünstige Wintergemüse.

Ich wünsche Ihnen frohe Weihnachtstage, ob mit oder ohne Rote Bete ...

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