Blattlausfreie Salate

Blattlausfreie Salate
Zarter frischer Salat aus dem Garten, aber bitte ohne Läuse! - Foto: artshotphoto - Fotolia.com

Blattläuse im Salat sind lästig und unappetitlich. Doch es gibt neue Sorten, die sind resistent – gegen Läuse und  das Schossen.

Die beiden bekanntesten Vertreter bei den Gartensalaten sind die Eis- und Kopfsalate (Lactuca sativa var. capitata).

Der Eissalat, auch Krachsalat genannt, bildet große, knackige, gezähnte Blätter, während der Kopfsalat, auch Butterkopfsalat genannt, zarte und weiche, hellgrüne und meist ganzrandige Blätter aufweist.

Lästige Läuse

Bei den Salaten gibt es sehr viele Sorten, wobei gegen Krankheiten und Schädlinge resistente immer größere Bedeutung erlangen. Besonders lästig sind Blattläuse, denn sie sitzen zwischen den Blättern und lassen sich nur mühsam entfernen.

Das Schossen

Neben Schädlingsbefall stellt das Schossen ein weiteres Problem dar. Dies bezeichnet den Übergang der vegetativen Phase zur generativen Phase, also zur Blütenbildung. Das Schossen ist je nach Sorte von Tageslänge oder der Temperatur abhängig.

Neue gesunde Sorten

Moderne Salat-Sorten sind schossfest, das heißt sie kommen erst sehr spät oder gar nicht zur Blüte und bilden dadurch besonders schöne Köpfe.

Neuzüchtungen wie der Eissalat ‘Bennie’ oder der Kopfsalat ‘Matilda’ von Flora Frey sind nicht nur schossfest, sondern auch resistent gegen Blattläuse sowie gegen Falschen Mehltau.

Gute Bedingungen für Salat

• Kopfsalat und Eissalat bevorzugen sonnige bis halbschattige Plätze auf durchlässigem und nährstoffreichem Gartenboden.

• Eine Kompostgabe vor der Pflanzung ist empfehlenswert.

• Bei Trockenheit müssen die Pflanzen gegossen werden.

• Junge Setzlinge benötigen Schutz vor Schnecken.

• Kopf- und Eissalat sind je nach Witterung 8 bis –10 Wochen nach der Aussaat erntereif.

Samen im Hitzestress

• Die Salat-Aussaat erfolgt von März bis August in Frühbeete, Saatschalen oder direkt ins Freiland. Allerdings ist das Saatgut hitzeempfindlich.

• Bei Temperaturen über 18 °C kommt es leicht zur Keimhemmung, was besonders bei Sommerkultur Probleme bereitet. Deshalb ist in der warmen Jahreszeit die Vorkultur an einem kühlen, schattigen Platz mit anschließendem Verpflanzen zu empfehlen.

• Das Saatgut wird nur dünn mit Erde bedeckt und bis zur Keimung gleichmäßig feucht gehalten.

• Sobald die Jungpflanzen kräftig genug sind, werden sie im Abstand von 30 x 30 cm ausgepflanzt.

In der Küche

• Aus Kopf- und Eissalaten lassen sich leckere Salate zubereiten, sowohl solo als auch in Kombination mit Rauke, Kresse, Radicchio und anderen Salaten oder Gemüsen wie Tomaten, Möhren oder Paprika.

• Während Kopfsalate möglichst bald verbraucht werden müssen, können Eissalate einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

• Salate sind reich an Ballaststoffen, Carotinoiden (Vitamin A), den Vitaminen B1, B2 und C sowie an den Mineralien Kalzium, Kalium, Phosphor und Eisen.

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