Salat im Sommer säen

Salate im Sommer säen
Salate im Sommer – Foto: Swetlana Wall/stock.adobe.com

Mit steigenden Temperaturen keimen Salate immer schlechter. Mit ein paar Tricks gelingt die Nachsaat auch bei Hitze und Trockenheit.

Ab Mitte Juni heißt es deshalb: Salat am besten in den Abendstunden säen und die Saatrillen sofort mit kaltem Wasser überbrausen. Ein Schatten spendendes Vlies kühlt den Boden zusätzlich.

Ein anderer Trick: Samen für 24 Stunden, eingewickelt in ein feuchtes Tuch, im Kühlschrank vorkeimen.

Auf dem Beet bietet es sich an, die Salatpflänzchen nicht mehr zu versetzen, sondern überschüssige Keimlinge lediglich auszudünnen: Unverpflanzte, also direkt gesäte Salate schossen bei Hitze seltener. Außerdem erschließen ihre Wurzeln ein größeres Bodenvolumen – sie müssen weniger gegossen werden.

Weil Keimung und Wachstum bei Salat sehr vom Wetter abhängen, hat es sich bewährt, das Gemüse dann nachzusäen, wenn die Vorgänger-Saaten ihre ersten Blätter entwickeln – und nicht wie oft empfohlen in regelmäßigen Abständen (etwa alle 2 Wochen).

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