Salat säen: Hitzköpfe

Mit steigenden Temperaturen keimen Salate immer schlechter.
 
Ab Mitte Juni heißt es deshalb: Salat am besten in den Abendstunden säen und die Saatrillen sofort mit kaltem Wasser überbrausen. Ein Schatten spendendes Vlies kühlt den Boden zusätzlich.
 
Ein anderer Trick:
Samen für 24 h, eingewickelt in ein feuchtes Tuch, im Kühlschrank vorkeimen.
 
Auf dem Beet bietet es sich an, die Salatpflänzchen nicht mehr zu versetzen, sondern überschüssige Keimlinge lediglich auszudünnen: Unverpflanzte, also direkt gesäte Salate schossen bei Hitze seltener. Außerdem erschließen ihre Wurzeln ein größeres Bodenvolumen – sie müssen weniger gegossen werden.
 
Weil Keimung und Wachstum bei Salat sehr vom Wetter abhängen, hat es sich bewährt, das Gemüse dann nachzusäen, wenn die Vorgänger- Saaten ihre ersten Blätter entwickeln – und nicht wie oft empfohlen in regelmäßigen Abständen (etwa alle 2 Wochen).
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