Salate auf die Schnelle

Pflücksalate
Foto: Uwe J. Messer

Pflück- und Schnittsalate liefern Blätter mit Aromen von buttermild über nussig bis bitter-herb – immer gerade so viel wie benötigt. 

Pflücksalat bildet keine Köpfe, sondern versammelt seine Blätter locker um einen Strunk, von dem sie nach und nach von untern her abgeerntet werden. ‘’ und ‘Lollo rosso’, ‘Amerikanischer Brauner’ oder ‘Salad Bowl’ heißen bekannte Sorten. Außerdem führen immer mehr Samenhändler Mischungen aus verschiedenen Salaten, etwa den bunten ‘Baby Leaf’-Mix, Kombinationen aus würzig-scharfen Asia-Salaten oder ein Allerlei aus italienischen Arten.

Pflücksalate säen Sie ab März im Frühbeet aus, ab Mitte April im Freiland. Pflanzen, die Sie beim Ausdünnen ziehen, landen am besten direkt in der Salatschüssel.

Schnittsalate stehen, ab Ende März in Reihen ausgesät, allzeit bereit, ein paar gesunde Blätter zu spendieren. Wird bei der Ernte das Herz nicht verletzt, wachsen Blätter nach. ‘Hohlblättriger Butter’ ist eine zart schmeckende Sorte, ‘Misticancza’ heißt eine bewährte Mischung aus Salat, Chicorée und anderen Blattgemüsen.

Schnitt- und Pflücksalat wird wie Kopfsalat die ganze Saison über immer wieder nachgesät. Salatsamen keimen jedoch schlecht oder gar nicht, sobald der Boden wärmer als 20 °C ist. Ein Trick: Den Boden vor der Aussaat zum Kühlen wässern und anschließend mulchen, damit er sich nicht sofort wieder aufheizt.

Weitere Kräuter und Salate, die knackfrisch und Blatt für Blatt in die Schüssel wandern dürfen, sind: Rucola, Feldsalat, Portulak, Hirschhornwegerich und junge Blätter von Spinat.

Bedarf in einem Vier-Personen-Haushalt:

  • Pflücksalat: alle drei Wochen satzweise nachsäen, jeweils 15–20 Pflanzen
  • Schnittsalat: alle zwei Wochen satzweise in Reihen nachsäen, jeweils 5–7 m
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