Salbei-Stecklinge

Salbei lässt sich leicht durch Stecklinge vermehren. 
 
>> Triebspitzen mit der Gartenschere abschneiden (6–8 cm lang).
 
>> Die Blätter im unteren Drittel abzupfen oder abstreifen, da dieser Teil in die Erde gesteckt wird.
 
>> Es hat sich bewährt, die Stecklinge einzeln in einen Topf zu stecken. Wachsen mehrere in einem Gefäß, muss man diese nach dem Bewurzeln trennen.
 
>> Die Triebe in Anzuchterde stecken. Herkömmliche Blumenerde ist zu stark gedüngt, dort würden die jungen Wurzeln verbrennen.
 
>> Damit die Stecklinge nicht vertrocknen, bevor sie Wurzeln gebildet haben, stülpt man einen Klarsicht- beutel oder ähnliches über den Topf. Dieser sorgt für hohe Luftfeuchte unter der Haube.
 
>> Die Erde sollte immer leicht angefeuchtet, aber nicht nass sein. Wenn in den nächsten Wochen Blättchen abfallen, ist dies ein gutes Zeichen. Nur wenn der Steckling lebt und der Stoffwechsel aktiv ist, ist er in der Lage die Verbindung zum Blattstiel zu kappen und das Blatt abzustoßen. Indem er sich von einzelnen Blättern trennt, senkt der Steckling die Verdunstung und erhöht seine Überlebenschance. Vertrocknen die Blätter am Trieb, ist dieser tot.
 
Wichtig:
Es bewurzeln sich nur Triebe, die keine Blüten oder Knospen tragen. Denn Blüten schütten Hormone aus, die die Bewurzelung verhindern. Will man blühende Pflanzen vermehren, muss man Blüten und Knospen ausbrechen.  
 
 
Foto: w.r.wagner / pixelio.de
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