Der Sanddorn

Sanddorn
Foto: Ti schtschenko Dmitrij / stock.adobe.com

Seine orangefarbenen Beeren sind tatsächlich so gesund, wie sie aussehen.

Kein Zweifel, der Sanddorn ist eine Kratzbürste. Aber wer sich davon nicht beeindrucken
lässt, dem winkt reiche Ernte.

Wenn der Sanddorn in diesen Wochen Massen von orangefarbenen, ovalen Früchtchen trägt, dann macht ihn das zu einem Wildobstgehölz erster Güte. Denn die Schein-Steinfrüchte mit einem einzigen Samen in der Mitte, die Nicht-Botaniker einfach als Beeren bezeichnen, sind unglaublich gesund.

Früchte sind Vitaminbomben

Je nach Witterung und Standort enthalten 100 Gramm der Früchte 200 Milligramm (Ostsee) bis 1300 Milligramm (Alpen) Vitamin C. Nur Hagebutten können da noch mithalten, Zitronen mit etwa 50 Milligramm oder Äpfel mit bis zu 20 Milligramm bleiben weit abgeschlagen zurück.

Es stecken aber auch noch weitere wichtige Vitamine darin, sogar das lebenswichtige Vitamin B12, das sonst fast nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt und damit den Sanddorn zu einer besonders guten Vitaminquelle für Vegetarier und Veganer macht.

Sanddorn im eigenen Garten

Aber nicht nur der wertvollen Früchte wegen lohnt es sich, den Sanddorn in den Garten zu holen – es gibt noch mehr gute Gründe, ihn zu pflanzen:

Er kommt mit kargen Gartenecken bestens zurecht, reichert den Boden mit Stickstoff an, befestigt Hänge und Böschungen – und ist dekorativ und absolut pflegeleicht.

Weil er aber vier bis sechs Meter hoch und drei bis vier Meter breit wächst, darf die Fläche, auf der gepflanzt wird, nicht zu klein sein.

In kraut&rüben 10/2018 lesen Sie, welche Sanddorn-Sorten sich im Garten besonders lohnen, was Sie bei Pflanzung, Pflege, Befruchtung und Schnitt beachten sollten und wie sich Sanddorn am besten ernten und genießen lässt.

Das Heft erhalten Sie am Kiosk oder im >> kraut&rüben-Shop

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