Sauer und gesund

Ob rot, schwarz oder weiß, Johannisbeeren sind wertvoll für die Gesundheit. Je nach Sorte reifen sie von Juni bis in den September. 
 
Mit den urgesunden, aber ziemlich sauren Beeren können Sie Marmeladen, Säfte, Kuchen und Müslis zubereiten. 
 
Mit einem Säuregehalt von 2,4 Gramm pro Liter Saft gehören die Roten Johannisbeeren gleich nach den Schwarzen Johannisbeeren (2,6 g/l) zu den säurereichsten Beerenfrüchten. Das sind allerdings nur Richtwerte, späte Sorten enthalten meist mehr Säure als frühe Beeren und Weiße Johannisbeeren weniger als Rote.
 
Zitronensäure und Apfelsäure sind die bestimmenden Fruchtsäuren, außerdem enthalten die Beeren noch viel Vitamin C, Kalium und jede Menge Ballaststoffe.
 
Gut für Magen und Darm
 
Diese Inhaltsstoffe sorgen mit vielen weiteren wirksamen Substanzen dafür, dass Johannisbeeren blutreinigend, desinfizierend und magenstärkend wirken. Sie säubern außerdem den Darm, fördern die Verdauung und senken den Cholesterinspiegel.
 
Die roten Farbstoffe der Beeren (Anthocyane) und ein besonderer Stoff, Querzetin genannt, beugen in Verbindung mit dem Vitamin C Krebserkrankungen vor, bremsen die Hautalterung und schützen gegen Herzerkrankungen und Grauen Star.
Teilen