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Schädlinge im Winter

Wo und wie verbringen sie die kalten Monate und kann Frost ihnen schaden?

Schädlinge im Winter
Werden Schädlinge im Winter reduziert?

Sobald der Garten in die Winterpause geht, legen auch die meisten Schädlinge eine Ruhephase ein. Sie stoppen ihre Entwicklung so lange, bis die Natur wieder ausreichend Nahrung liefert, die das Überleben weiterer Generationen sichert.

 

Wo sind die Schädlinge im Winter?

Schneckeneier: Sie verbringen den Winter in Erdspalten oder im Komposthaufen. Selbst starker Frost schadet ihnen nicht. Auch einige erwachsene Schnecken überleben: Sie nutzen Löcher und Gänge anderer Tiere, um sich tief im frostfreien Boden zu verkriechen.

Blattläuse: Sie überwintern ebenfalls vorwiegend als Eier, die die Weibchen der letzten Generation im Herbst an Bäumen ablegen. In milden Wintern überleben außerdem erwachsene Tiere. Die Pfirsichblattlaus etwa saugt dann an Kohlgewächsen, die während der Wintermonate auf dem Beet bleiben.

Drahtwürmer: Die Larven der Schnellkäfer, graben sich in den Boden ein und warten dort den Frühling ab.

Apfelwickler: Er verpuppt sich in einem sicheren Kokon unter Rindenschuppen von Apfelbäumen.

 

Werden Schädlinge durch Kälte reduziert?

Alle haben einen Weg gefunden, der Kälte zu trotzen. Deshalb entscheiden selten die Wintertemperaturen über die Schädlingsdichte im folgenden Gartenjahr. Viel wichtiger ist das Wetter im Herbst und Frühling. Regnet es während dieser Zeit häufig, breiten sich rasch Pilze aus, die die Schädlinge befallen. Auch Frost im späten Frühling dezimiert die Insekten, weil die meisten ihren Winterschutz dann schon verlassen haben.
 

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