Schalotten

Die Zwiebelchen sind erntereif, sobald Juli/August das Laub abgestorben und eingetrocknet ist.
 
>> Mit der Grabgabel hebelt man sie an einem sonnigen Tag vorsichtig aus dem Boden, damit sie nicht auseinanderfallen, schüttelt grobe Erdbrocken ab und trocknet sie an einem warmen, vor Regen geschützten Ort nach, bevor man sie flach ausgebreitet in einem Karton oder in einem Kistchen lagert.
 
>> Einen Teil der Ernte legt man als Steckzwiebel fürs nächste Jahr beiseite.
 
Schalotte vs. Zwiebel

 

Viele Spitzenköche kochen ausschließlich mit Schalotten, Zwiebeln kommen ihnen nicht in die Küche. Sie loben das feine, würzige, unaufdringliche Aroma der Schalotten, mit denen sich selbst Menschen anfreunden, die keine Zwiebeln mögen.
 
In tropischen Ländern läuft die Schalotte der Küchenzwiebel den Rang ab, da sie schneller erntereif ist und höhere Temperaturen verträgt. Ihre Erträge sind allerdings etwas niedriger.
 
Zwiebeln (Allium cepa) werden aus Samen gezogen, bei den deutlich kleineren Schalotten (Allium cepa var. ascalonicum) bildet eine Mutterzwiebel mehrere Tochterzwiebeln.
 
Pflanzen und Pflegen
 
>> Schalotten bevorzugen einen sonnigen Standort und lockeren, humosen Boden.
 
>> Sie tolerieren Frost bis etwa -8 °C.
 
>> Pflanzzeit ist im März, April (in milden Gegenden im Herbst).
 
>> Pflanzabstand: 15–20 cm, zwischen den Reihen 30 cm
 
>> Beim Stecken bleibt etwa 1⁄3 des Zwiebelchens über der Erde.
 
>> Lange Tage und Temperaturen um die 20 °C fördern die Bulbenbildung.
 
>> Mischkulturpartner: Erdbeeren, Rosen, Kamille, Karotten, Salat, Rote Bete Ernten im Sommer
 
>> Einzelne Schlotten werden als Würze für den Sommersalat nach Bedarf gepflückt.
 

Tipp: Schalotten aus dem Supermarkt, eignen sich nicht zum Stecken, sofern sie nicht aus Bio-Anbau stammen. Sie treiben nicht aus, da sie mit keimhemmenden Mitteln behandelt wurden. 

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