Scharf, schärfer, Schorsch!

Leseprobe aus kraut&rüben 9/2017

Scharf, schärfer, Schorsch!

Mähen, wetzen, dengeln – beim Thema Sense ist Georg Hahn ganz in seinem Element. Der Biobauer und Sensenlehrer engagiert sich für den Erhalt der uralten Kulturtechnik.

Beim Sensen muss alles in Ruhe ablaufen“, sagt Georg Hahn, während er sich breitbeinig uns gegenüber aufstellt, beide Knie ein wenig gebeugt. „Das ist die Basis, um sicher und effektiv zu arbeiten.“ Aha! Die Arme lassen wir hängen, nur der Oberkörper pendelt locker von rechts nach links, so wie wir es anschließend mit der Sense im Arm tun.

„Eine Sense ist hochintelligent“, sagt Schorsch mit einem breiten Grinsen, als wir unsere Sensen zusammenbauen. „Einfach mit irgendeiner Sense loslegen, das geht nicht. Das Gerät muss individuell angepasst werden.“ Dazu braucht es ein Sensenblatt und einen hölzernen Sensenbaum in der zum Körper passenden Länge. Dieser besteht aus dem Stiel und zwei Haltegriffen, die im richtigen Abstand zueinander sowie zum Sensenblatt zu befestigen sind.

Mit Imbus- und Schraubenschlüssel sind wir gerüstet, um die Griffe innerhalb der vorgebohrten Löcher zu versetzen. Dann geht es darum, das Sensenblatt im richtigen Winkel am Stiel zu befestigen. Die Länge des Blattes hat Georg Hahn für uns ausgesucht, sie liegt zwischen 60 und 75 cm.

„Je länger das Blatt, desto besser liegt es am Boden, und desto mehr Gras nimmt es mit“, erläutert der Sensenlehrer, „aber umso mehr Kraft brauch ich eben auch. “

„Jede kriegt von mir noch einen Sensenring, der hält das Blatt am Stiel“, fährt Georg Hahn fort. Es wäre zu einfach, das Blatt nur festzuziehen. Es muss richtig sitzen und beim Sensen flach über den Boden gleiten (…)

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