Schöne Schlüsselblume

Die Blütenteppiche von Primula veris und Scilla siberica heben sich in Form und Farbe gut voneinander ab. Foto: GMH/ Christiane Bach

Zum Verwildern geeignet: die Schlüsselblume (Primula veris) ist als heimische Wald- und Wiesenpflanze Pflanze bestens bekannt.

„Wildpflanzen stehen allerdings unter Naturschutz und dürfen nicht gepflückt werden“, weiß Gärtner Peters. Doch über Staudengärtnereien sind schöne Exemplare aus gärtnerischer Produktion erhältlich.

Feiner Duft

Die Schlüsselblume wird ca. 20 cm hoch und bildet kleine dottergelbe Blütenbüschel. Die Einzelblüten haben orangene Flecken im Schlund und duften fein nach Aprikosen. Sie sind ideal, wenn man im Garten eine wiesenähnliche Ecke anlegen möchte.

Um möglichst viel Freude an einer Anpflanzung im Rasen zu haben, sollte man im Frühjahr den ersten und zweiten Rasenschnitt ausfallen lassen, damit die Pflanzen ungestört einziehen und Kräfte tanken können. Schlüsselblumen brauchen einen humusreichen, frischen Standort, der im Sommer nicht zu heiß und zu trocken sein sollte.

„Im Beet lassen sich Schlüsselblumen besonders gut mit höheren Pflanzen kombinieren, die später austreiben und dann das Laub der einziehenden Schlüsselblumen verdecken“, rät Peters. Hier eignen sich Funkien (Hosta) oder Storchschnabel (Geranium) bestens.

Allerdings sollte man darauf achten, dass die Pflanzpartner nicht zu sehr wuchern. Toll wirken die Schlüsselblumen auch mit wilden Hornveilchen (Viola cornuta) oder Lungenkräuter (Pulmonaria), die das gelb mit ihren blauen Blütenfarben ergänzen. Wenn ihr der Standort zusagt, breitet sich die Schlüsselblume durch Sämlinge aus.

Quelle: GMH/Christiane Bach

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