Sommerblumen für den Tisch

eyetronic - Fotolia.com
eyetronic - Fotolia.com

Sommerblumen liefern im Hochsommer eine Fülle zauberhafter Sträuße.

Kombinieren Sie Rosen, Einjährige und Stauden so bunt und vielfältig, wie Sie Ihnen vor die Schere kommen.

Sie tun Ihren Pflanzen etwas Gutes! Durch den Schnitt verlängert sich die Blühsaison der Gartenpflanzen.

Blühzeitpunkt entscheidet über Haltbarkeit

Die Haltbarkeit der Schnittblumen hängt entscheidend von dem Blühstadium zum Schnittzeitpunkt ab.

Bei Gladiolen sollten 1 bis  2 Blüten geöffnet sein.

Die zarten Doldenblütler, wie Dill oder Kerbel, schneidet man bei voller Blüte. Selbst mit Samenansatz sind sie noch lange attraktiv.

Bei Korbblütlern, wie Sonnenauge (Heliopsis), Aster (Aster), Sonnenhut (Rudbeckia) und Mädchenauge (Coreopsis) sollten 2 bis 3 Kreise der Einzelblüten geöffnet sein.

Voll erblüht geerntet, bereiten Schleierkraut (Gypsophila), Edeldistel (Eryngium) und Feinstrahlaster (Erigeron) am längsten Freude.

Die Stiele des Rittersporns (Delphinium) sind schnittreif, wenn die unteren Blüten der Rispe geöffnet sind.

Vor allem Englische Rosen und sehr krautige Pflanzen mit weichem Laub sollten nach dem Schnitt sofort ins Wasser gestellt werden.

Wer sehr vorsorglich handeln will, kann die frisch geschnittenen Stiele mit einem in der Hand gehaltenen feuchten Tuch schützen oder beim Schneiden schnell in einen mit Wasser gefüllten Eimer stellen.

Blumen einrahmen 
Einen würdigen Rahmen für die Lieblingsblumen geben Gräser oder andere Blattschmuckpflanzen:

Chinaschilf (Miscanthus), Lampenputzergras (Pennisetum), Federgras (Stipa) und Rutenhirse (Panicum) bringen Beschwingtheit und Leichtigkeit in Ihr Blumenarrangement, während die Blätter von Frauenmantel (Alchemilla), Bergenie (Bergenia) und Purpurglöckchen (Heuchera) den Blumenstrauß mit einer Ruhe ausstrahlenden Einfassung umgeben.

Quelle: Brigitte Goss, Bayerische Gartenakademie

 

Teilen