Schnittlauch antreiben

Schnittlauch antreiben
Foto: BrandtMarke / pixelio.de

Wer in der dunklen Jahreszeit frischen Schnittlauch ernten möchte, holt sich die Pflanze rechtzeitig aus dem Garten ins Haus.

Schnittlauch (Allium schoenoprassum) ist mehrjährig und frosthart. Bleibt er im Garten, treibt er erst im Frühjahr wieder aus. Durch Wärme lässt er sich jedoch aus der Winterruhe wecken und liefert frisches Grün im Haus.

So geht’s

Holen Sie den Schnittlauchballen im Spätherbst (während der Knospenruhe) aus dem Boden. Stechen Sie am besten mit der Grabegabel ein Stück vom Ballen ab.

Das Ballenstück wird von groben Erdschollen befreit, die trockenen Schlotten werden abgeschnitten. Lagern Sie den Ballen an einem trockenen, luftigen Ort im Freien, zum Beispiel unter einem Vordach oder im Frühbeetkasten.

Nach einer Kälteperiode, etwa ab Mitte Dezember, holt man den durchgetrockneten Ballen nach Bedarf ins Haus, topft ihn ein, feuchtet ihn an und stellt den Schnittlauch am warmen Küchenfenster auf. Innerhalb kurzer Zeit beginnen die Pflanzen zu Treiben. Wenn die Ballen mit lauwarmem Wasser gegossen werden, treiben sie schnell und gleichmäßig aus.

Im Sommer gut versorgen

Wer im Winter Schnittlauch treiben möchte, sollte dafür sorgen, dass es den Pflanzen während des Sommers an nichts mangelt. Wachstums-Stockungen aller Art wirken sich auf den Treiberfolg aus.

Foto: BrandtMarke / pixelio.de

Teilen