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Schnitt- und Pflücksalat: einmal pflanzen, regelmäßig ernten

Schnitt- und Pflücksalate besitzen die Fähigkeit, nach der Ernte neu auszutreiben. Allerdings gilt es bei dabei ein paar Dinge zu beachten. So können Sie über einen längeren Zeitraum Pflücksalat ernten.

Schnitt- und Pflücksalat wird geerntet
Von Pflück- und Schnittsalaten erntet man nur soviel, wie man gerade in der Küche benötigt.

Pflücksalat und Schnittsalat aussäen

Pflücksalate säen Sie ab März im Frühbeet aus, ab Mitte April im Freiland. Pflanzen, die Sie beim Ausdünnen ziehen, landen am besten direkt in der Salatschüssel.

Schnittsalate stehen, ab Ende März in Reihen ausgesät, allzeit bereit, ein paar gesunde Blätter zu spendieren. Wird bei der Ernte das Herz nicht verletzt, wachsen Blätter nach.

Schnitt- und Pflücksalat säen Sie wie Kopfsalat die ganze Saison über immer wieder nach. Salatsamen keimen jedoch schlecht oder gar nicht, sobald der Boden wärmer als 20 °C ist.

Bedarf in einem Vier-Personen-Haushalt:

  • Pflücksalat: alle drei Wochen satzweise nachsäen, jeweils 15–20 Pflanzen
  • Schnittsalat: alle zwei Wochen satzweise in Reihen nachsäen, jeweils 5–7 m

Der kraut&rüben Tipp:

Da Salatsamen ab 20 Grad Bodenwärme nicht mehr keimen, den Boden vor der Aussaat zum Kühlen wässern und anschließend mulchen, damit er sich nicht sofort wieder aufheizt.

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Schnittsalat und Pflücksalat ernten: so geht's

Schnitt- und Pflücksalat können in der Regel sechs bis sieben Wochen nach der Aussaat geerntet werden. Die Blattgröße spielt dabei eine entscheidende Rolle. Als Regel gilt: Schneiden Sie die äußeren Blätter von Pflücksalat-Sorten oder Schnittsalat-Mischungen bei einer Blattgröße von 8 bis 10 cm.

So sollten Sie ernten:

  • Verwenden Sie am besten ein scharfes Messer oder eine Schere.

  • Damit die Pflanze nachwachsen kann ist es wichtig, dass der Schnitt nicht zu tief gesetzt und die Herzblätter nicht verletzt werden. Das Herz immer stehen lassen!

  • Immer nur die äußeren Blätter ernsten. Das Herz immer stehen lassen, damit der Salat weiterwachsen kann

Der kraut&rüben Tipp:

Dieses Prinzip funktioniert auch bei Gemüsearten wie zum Beispiel Mangold, Stielmus, Spinat oder Melde. Auch hier ist es wichtig, dass das Herz beim Ernten unverletzt bleibt.

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Pflücksalat und Schnittsalat: verschiedene Sorten

Bekannte Pflücksalat-Sorten sind z. B. Lollo rosso’, ‘Amerikanischer Brauner’ oder ‘Salad Bowl’. Außerdem führen immer mehr Samenhändler Mischungen aus verschiedenen Salaten, etwa den bunten ‘Baby Leaf’-Mix, Kombinationen aus würzig-scharfen Asia-Salaten oder ein Allerlei aus italienischen Arten.

Schnittsalat-Sorten sind beispielsweise ‘Hohlblättriger Butter’, eine zart schmeckende Sorte oder ‘Misticancza’, eine bewährte Mischung aus Salat, Chicorée und anderen Blattgemüsen.

Weitere Kräuter und Salate, die knackfrisch und Blatt für Blatt in die Schüssel wandern dürfen, sind: Rucola, Feldsalat, Portulak, Hirschhornwegerich und junge Blätter von Spinat.

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