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Schutznetze für Gemüse

Mit den ersten warmen Frühlingstagen kommen nicht nur die ersten Jungpflanzen, sondern auch Gemüsefliegen um sich auf diese zu stürzen. Doch Sie können vorsorgen.

Weiße Schutznetze auf einem Gemüsefeld mit langen Holzleisten fixiert.
Unbehelligt von Schädlingen gedeihen unter einem Vlies frische Aussaaten und kleine Pflanzen.

Genau dann, wenn wir GärtnerInnen uns daran machen, im Freiland zu pflanzen und auszusäen, dann schlüpfen sie. Die Gemüsefliegen sind dabei vielseitig vertreten. Da wären die Möhrenfliege, die Zwiebelfliege, die Kohlfliege und noch viele mehr. Und alle wollen sie ihre Eier im Wurzelhals der Wirtspflanze ablegen. Das gilt es zu verhindern, wenn Sie gesunde Gemüsepflanzen wollen. Diese schlüpfen dreimal im Jahr: ab April, ab Juni und ab August. Jede Generation kann zu großen Schäden am Gemüse führen. Deshalb sollte hiervor geschützt werden. 

 

Was bietet umweltfreundlichen Schutz vor den Schädlingen?

In einem Biogarten greift man zum Schutz natürlich nicht auf Chemie zurück. Auch Gelbtafeln und Ähnliches können im Garten nicht eingesetzt werden. Da diese auch anderen Tieren und Nützlingen gefährlich werden können. Einen sicheren Schutz gewähren aber Vliese und Gemüsefliegennetze. Diese sollten am besten schon im März oder April über die frischen Aussaaten oder kleinen Pflänzchen ausgebreitet werden. Idealerweise über einen Unterbau, der dafür sorgt, dass die Pflanzen trotzdem noch genug Platz zum Wachsen haben. Die Ränder sollten Sie mit Steinen fixieren und am besten lückenlos mit Erde bedecken, sodass kein Schlupfloch übrig bleibt. 

Das Netz selbst, sollte diese selbstverständlich auch nicht bieten, deshalb empfehlen sich Maschen, die nicht größer sein sollten als 1,6 mm. Auch der Geruch von Pflanzenjauchen, Stallmist oder frischen Kompost kann ein wahrer Lockstoff für die Gemüsefliegen sein. Deshalb sollten Sie diese Dünger bereits vor der Aussaat oder Pflanzung in die Erde bringen. Sie können es den lästigen Fliegen zusätzlich schwer machen, in dem sie den Wurzelhals der zu schützenden Pflanzen mit Erde anhäufeln.

Naturgemäße Methode

Seit vor etwa 30 Jahren die ersten Schutznetze für Gemüse auf den Markt kamen, haben sie sich bei den Profianbauern wie bei den Hobbygärtnern gleichermaßen durchgesetzt. Sie sperren Gemüsefliegen aus und helfen dadurch große Mengen an Spritzmitteln einzusparen. Dies ist eine effiziente und gleichzeitig sehr naturnahe Methode, die dem Gärtner große Vorteile verschafft, ohne die am Gemüse interessierten Insekten zu töten.

Die Netze lassen Licht, Luft und Wasser nahezu ungehindert passieren, selbst zum Gießen muss man das Netz nicht abnehmen, nur hin und wieder zum Jäten.

Je nach Maschenweite (1,35 x 1,35 mm, 0,8 x 0,8 mm) halten sie kleinere (Erdflöhe, Läuse) oder größere Schädlinge (Fliegen, Falter) auf Abstand.

Schutznetze sperren diese Schädlinge aus:

  • Bohnen: Bohnenfliege
  • Kohlgemüse (Kohl, Kohlrabi, Chinakohl, Rauke): Kohlfliege, Kohlweißlinge, Kohlmotte,    Kohleule, (Mehlige Kohlblattlaus,Erdflöhe)
  • Lauch: Lauchmotte, Minierfliege
  • Möhren, Pastinaken: Möhrenfliege, Möhrenminierfliege
  • Petersilie: Möhrenfliege
  • Radies, Rettich: Kohlfliege
  • Spinat: Rübenfliege
  • Zwiebel, Schnittlauch: Zwiebelfliege
  • alle Gemüse: Hasen, Kaninchen, Vögel, Katzen

Zudem schützen sie vor Hagel und starken Regen.

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