Steckbrief: Sellerie

Jetzt beginnt die Ernte. Spätestens vor den ersten starken Frösten sollte Sellerie vom Beet geholt werden.
 
Sellerie gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Man unterscheidet zwischen Knollensellerie (Apium graveolens var. rapaceum), Stangensellerie (Apium graveolens var. dulce) und Schnittsellerie (Apium graveolens var. secalinum).
 
Standort: nährstoff- und humusreicher, ausreichend feuchter Boden.
 
Aussäen: ab Ende Februar, optimale Temperatur 17–20 °C; Lichtkeimer, deshalb Samen nur dünn mit Erde oder Sand bestreuen und leicht andrücken.
 
Kälte während der Anzucht fördert vorzeitiges Blühen; große Schossgefahr bei 5–10 °C; Licht- und Wassermangel erhöhen Schossrisiko.
 
Pflanzen:  Ab Ende Mai in reichlich mit Kompost versorgte Erde;
Knollensellerie im Abstand 40 x 40 cm; Stangensellerie 30 x 30 cm oder 30 x 40 cm.
 
Gute Partner: Blumenkohl, Wirsing, Kohlrabi, Lauch, Buschbohnen, Tomaten, Tagetes, Ringelblumen
 
Schlechte Partner: Mais, Kopfsalat, Endivie, Kartoffeln, Möhren, Petersilie, Dill
 
Düngung: Ab Juni wöchentlich mit verdünnter Beinwell- oder Brennnesseljauche gießen. Im Frühsommer Meersalz in Wasser auflösen und Erde, um die Pflanzen damit düngen (20 g/10 l für 3 m2).
 
Ernten: Oktober, November; Pflanzen unter Vlies spätestens vor den ersten starken Frösten (–5 °C) vom Beet holen; äußere Blätter entfernen, Wurzel einkürzen.
 
Lagern:
 
Knollen im Frühbeetkasten einschlagen, in feuchtem Sand lagern; optimale Bedingungen sind 1 °C, hohe Luftfeuchte;
 
Bleichsellerie einzeln in sauberes Zeitungspapier wickeln und nebeneinander aufrecht in Kisten stellen.
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