Setzlinge abhärten

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Setzlinge abhärten - Foto:StockRocket/fotolia.com

Vorgezogene Pflanzen sollten langsam an den Umzug ins „raue Gartenleben“ vorbereitet werden.

Abhärten bedeutet nichts anderes, als die im Haus aufgezogenen, verweichlichten Pflänzchen auf die raue Wirklichkeit im Garten vorzubereiten. Zu den Unbilden der Witterung gehören:

■ hohe Lichtintensität
■ niedrige Temperaturen
■ starke Temperaturschwankungen
■ Wind

Im Mai sind die Nächte manchmal noch sehr frisch. Junge, wachsende Pflanzen vertragen deutlich weniger Kälte als voll entwickelte.

Gewöhnt man sie langsam an die Bedingungen im Freien, aktivieren sie ihren Stoffwechsel und schützen sich:

■ Sie verstärken ihre Außenhaut.
■ Sie lagern Schutzstoffe wie Zucker oder Biophenole ein.
■ Sie senken den Wassergehalt in den Zellen. Deshalb schmecken im Freien gewachsene Gemüse und Salate kräftiger als Gewächshaus-Pflanzen.

Abhärten:

Stellen Sie die halbwüchsigen Setzlinge 1 bis 2 Wochen vor dem Auspflanzen an einen frostfreien, halbschattigen Ort ins Freie (Pergola, Dachvorsprung, Mauer). In kalten Nächten werden sie abgedeckt oder wieder hereingeholt.
Beim Abhärten wachsen die Setzlinge langsamer als im Haus, vertragen aber den Umzug ins Beet, ohne schlapp zu machen. Abgehärtet sind sie kompakter und standfester.

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