So klappt es mit Lenzrosen

Lenzrose
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Die Lust auf Blüten steigt und steigt, doch im Garten machen sie sich noch ziemlich rar. Wie gut, dass es die Lenzrosen gibt, die unbedingt schon jetzt ihre bunten Köpfchen zeigen wollen. Was Gärtner tun können, damit die Gute-Laune-Boten sich auch wohlfühlen.

Standort: Lenzrosen (Helleborus orientalis) lieben humose, gerne etwas kalkhaltige Böden im Halbschatten. Aber sie gedeihen auch in der Sonne, wenn es dort, von Winter bis Frühjahr, feucht genug ist. Eine jährliche Kompostgabe im Februar oder März sorgt für gutes Wachstum.

Pflanzzeit: Von Herbst bis zum Frühling ist die beste Zeit für einen Ortswechsel. Sommers gönnen sich Lenzrosen eine Pause und gewöhnen sich schlecht an neue Plätze.

Pflege: Arbeit gibt es mit den Frühaufstehern kaum. Im Gegenteil, am besten lässt man sie ungestört, dann hat man über Jahrzehnte Freude an ihnen. Tipp: Die Blüten kommen noch besser zur Geltung, wenn man im ausgehenden Winter das alte Laub entfernt.

Nachbarn: Ideale Begleiter sind  Winterlinge, Schneeglöckchen, Kissenprimeln und Leberblümchen. Danach passt alles, was filigran wirkt – etwa Farne, Akeleien und Wolfsmilch.

Krankheiten und schädlinge: Gut eingewurzelte Lenzrosen sind sehr robust und pflegeleicht. Nur: Bei den ersten Anzeichen von Pilzbefall  betroffene Blätter sofort entfernen.

Mehr über Lenzrosen und ihre zahlreichen Sorten lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von kraut&rüben 02/2018!

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