So überstehen Kräuter den Winter

Das erhöhte Beet einer Kräuterspirale sorgt für eine gute Drainage. kladu / pixelio.de
Das erhöhte Beet einer Kräuterspirale sorgt für eine gute Drainage. kladu / pixelio.de

Mediterrane Kräuter wie Thymian, winterfeste Rosmarin-Sorten, Weinraute und viele Lavendelarten vertragen zwar eine ganze Menge Frost, gehen aber trotzdem häufig über Winter ein. Warum eigentlich?
 
Dies liegt nicht an den kalten Temperaturen, sondern an der Erde und an der Winterfeuchte.
 
Auf zu nahrhaften Boden wachsen bis spät in den Sommer hinein viele neue Triebe, aber die Pflanze schafft es bis zum Herbst nicht mehr, diese mit einer derben Rinde zu umgeben und winterfest zu machen. Außerdem sind die Wurzeln der Südländer trockene Böden gewöhnt und sie leiden in unseren typischen nassen Wintern schnell unter Wurzelfäule.
 
Was tun? 
 
* In erhöhten Beeten wie Kräutermauern, Kräuterspiralen oder Hochbeeten fließt das Regen- und Schmelzwasser rasch ab und im Schutz eines Dachüberstandes kommt erst gar nicht so viel in den Boden. Hier überleben auch die empfindlichen Rosmarine kalte Winter.
 
* Wenn Sie den immergrünen Kräutern wie Thymian und Rosmarin dann noch in frostigen, aber sonnigen Zeiten Schutz und Schatten geben, indem Sie ihre Zweige mit Bast- oder Kokosmatten einwickeln, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.
 
* Sehr bewährt hat es sich, halbfrostharte Kräuter, die im Topf wachsen, in ungeheizten Gewächshäusern samt Topf in die Erde einzusenken und nur gelegentlich zu gießen.
 
 
 
Foto: kladu / pixelio.de
Teilen