Wussten Sie schon …

Mit der richtigen Sortenwahl und der passenden Kombination lassen sich bereits Erfolge erziehlen.
 
So können straff aufrecht wachsende Gräser wie Chinaschilf (Miscanthus) als Hintergrund und Stütze für überhängende Stauden agieren.
 
Salbei (Salvia) oder Katzenminze (Nepeta) sind kompakte Stauden-Nachbarn, die durch ihre Nähe dem Auseinanderfallen von hohen Stauden entgegenwirken können.
 
„Pflanzt man gleich zu Beginn dichter, so lässt sich dadurch die Standfestigkeit einzelner Sorten erhöhen, die Pflanzen stützen sich gegenseitig. Sie nehmen Ihnen so die Möglichkeit zu stark überzuhängen“, erklärt Manig. Hier ist das Feingefühl des Gärtners gefragt.
 
Auch der Sortenwahl kommt eine große Bedeutung zu. „Bei vielen Arten gibt es mittlerweile kompakt wachsende Sorten, bei denen sich die Frage nach einer Stütze nicht mehr stellt“, weiß Manig.
 
So sind bei den Prachtkerzen (Gaura) einige neue Sorten dazu gekommen, die kompakt wachsend sind, wie Gaura lindheimeri „Short Form“. Auch im Sortiment der hohen Herbstastern gibt es Auslesen, die um einiges kleiner und kompakter wachsen als ihre großen Schwestern.
 
Die dunkelviolett blühende Rauhblattaster (Aster novae-angliae `Purple Dome‘) sei hier nur als Beispiel genannt.
 
Eine weitere Empfehlung für kompakte Sorten bei der Sonnenbraut (Helenium) ist die Sorte `Rubinzwerg‘. Fragen Sie in anerkannten Fachbetrieben nach, dort hilft man ihnen mit den richtigen Sortentipps weiter.
 
Foto: Hans Dieter Buchmann/pixelio
 
 
 
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