Alpenveilchen: Späte Schönheiten

Leseprobe aus kraut&rüben 11/2017

Späte Schönheiten - Leseprobe aus kraut&rüben 11/2017
Späte Schönheiten - Leseprobe aus kraut&rüben 11/2017

Sie wirken zart und zerbrechlich, dennoch trotzen sie der Kälte bis in den November hinein.

Dabei behaupten sich Herbst-Alpenveilchen auf Flächen, auf denen andere Stauden kapitulieren:

In lockerer humoser Erde unter Gehölzen blühen sie üppig auf und weben ihre rosa Teppiche.

Mit straffer Fön-Frisur

Als hätten die Herbststürme ihnen die Ohren angelegt, so wirken die Blüten des Alpenveilchens aus der Nähe betrachtet. Straff nach hinten „gefönt“ stehen sie in die Höhe, während sich ihr Zentrum nach unten neigt und meist etwas dunkler gerandet ist. Dabei erheben sie ihre Köpfe nur rund 10 cm hoch über den Erdboden.

Blütenteppich im Herbstgarten

Doch da sie meist in großer Gesellschaft auftreten, beleben sie das herbstliche Braun und Grau ungeheuer wirkungsvoll. Sie tüpfeln den Teppich aus Falllaub, der sich jetzt unter Laubgehölzen breit macht, mit einem Meer aus rosa und weißen Punkten.

Denn neben der – mal heller, mal dunkler – rosafarbenen Wildform des Herbst-Alpenveilchens gibt es mit ‘Album’ auch eine weiß blühende Auslese, die besonders fragil wirkt und mit ihrer Helligkeit weithin strahlt.

Trotz der zarten Erscheinung der einzelnen Blüten widerstehen sie den kühler werdenden Tagen und Nächten noch recht lang.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in kraut&rüben 11 /2017

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