Rezept: Spinat-Nocken

Rezept: Spinat-Nocken - Foto: Yevgeniya Shal - Fotolia.com

Nocken oder Knödel aus Spinat sind die Lieblingsspeise vieler Norditaliener.

„Strangolapreti“ oder „Strangula-Privete“ (Priesterwürger) werden sie oft genannt. Ein Name, der die Volksmeinung widerspiegelt, dass die Männer der Kirche stets gut und reichlich essen und die gehaltvollen Nocken oder Knödel sehr zu schätzen wissen.
Auch als „Malfatti“ (Schlechtgeformte) sind sie in der italienischen Küche zu finden. In jeder Region werden sie anders zubereitet, wahlweise mit Ricotta, Kartoffelteig oder Weißbrot.

Das brauchen Sie

500 g frischer Spinat
1 Bund Petersilie
1 kleine Zwiebel
200 g Ricotta oder Sahnequark
2 Eier
100 g mittelalten Pecorino
100 g Mehl
etwa 50 g Semmelbrösel
Salz und Pfeffer
geriebene Muskatnuss
3 EL Butter
1 EL Olivenöl
Salbeiblättchen

So wird’s gemacht

◆ Spinat waschen, Blätter tropfnass in einen heißen Topf werfen und kurz zusammenfallen lassen.
◆ Spinat in ein Sieb geben, abtropfen und abkühlen lassen und überschüssige Flüssigkeit ausdrücken.
◆ Petersilie waschen, trockentupfen und fein hacken.
◆ Zwiebel fein hacken und in 1 EL Butter glasig dünsten.
◆ Spinat sehr fein hacken.
◆ Pecorino reiben.
◆ Ricotta, Spinat, Petersilie, Eier und den geriebenen Pecorino verrühren. Mehl und Paniermehl untermischen.
◆ Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Die Masse darf weich, soll aber formbar sein.
◆ Wenn der Teig etwas gekühlt wird, lassen sich die Nocken leichter formen.
◆ Mit Hilfe zweier Teelöffel aus dem Teig Nocken formen und auf ein bemehltes Brett legen.
◆ Nocken vom Brett aus in einen großen Topf mit siedendem Wasser gleiten lassen und, je nach Größe, 5–10 Minuten in leise simmerndem Wasser garen.
◆ Salbeiblätter, 2 EL Butter und Öl in einer Pfanne erhitzen.
◆ Die Priesterwürger mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben und kurz in der Pfanne in Salbeibutter schwenken.

Knödel auf Probe

Mit einem Probeknödel prüft man, ob die Konsistenz des Teiges stimmt. Fällt der Knödel im siedenden Wasser auseinander, rührt man noch etwas Mehl oder Paniermehl in den Teig ein.

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