Springfrosch

Der Springfrosch gehört zur Familie der Echten Frösche; er ernährt sich von Insekten und kleinen Schnecken.
 
Der Springfrosch (Rana dalmatina) wird häufig mit dem Grasfrosch und gelegentlich mit dem Moorfrosch verwechselt.
 
 
 
Unterscheidungsmerkmale:

Die Hinterbeine des Springfroschs sind wesentlich und auffällig länger als beim Grasfrosch (und entsprechend hopsen die auch!), die Schnauze ist deutlich spitzer. Er springt aus dem Stand bis zu 2 m weit.
 
Der Springfrosch gehört zur Familie der Echten Frösche. Er ernährt sich von Insekten, Regenwürmern, Spinnen und kleinen Schnecken. Die Männchen sind knapp 7 cm lang, die Weibchen bis zu 9 cm.
 
Lebensweise:

Während der Paarungszeit sind die Männchen oft dunkelbraun gefärbt. Sie wandern bereits im Herbst von ihrem Sommerquartier zu den oft weit entfernten Laichplätzen und überwintern im Bodenschlamm. Die Weibchen halten sich in der Nähe des Gewässers an Land auf.
 
Die Paarung und Laichablage findet zeitig im Frühjahr, je nach Witterung ab Ende Februar oder im März statt. Die Laichballen werden an Wasserpflanzen geheftet. Nach zwei, drei Wochen schlüpfen die Larven, die sich zwei, drei Monate später in Frösche verwandeln. Ab Ende März bis Ende Mai wandern die Tiere zu ihren Sommerquartieren.
 
Lebensraum:
 
Der Springfrosch hält sich gerne in warmen und eher trockenen Laubwäldern auf. Als Laichgewässer dienen Tümpel und Wassergräben.
 
Wie Erdkröte und Grasfrosch werden auch viele Springfrösche auf ihren Wanderungen zu den Laichplätzen überfahren.
 
Der Springfrosch kommt in Österreich und Deutschland vor, allerdings nicht flächendeckend, sondern er ist inselartig verbreitet, soweit die Lebensräume ihm zusagen.
 
Zu seinen Feinden zählen Vögel wie Eulen, Bussard und Storch, Fuchs, Wildschweine und andere Räuber.
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