Stauden für kleine Gärten

Ein schöner Garten ist keine Frage der Größe. Auch auf wenigen Quadratmetern kann man ein grünes Paradies schaffen.
 
Mit Hilfe einiger Gestaltungstricks und den richtigen Pflanzen lassen sich kleine Flächen optimal nutzen. Stauden sind hervorragend geeignet, um attraktive Beete auf kleinstem Raum zu schaffen.
 
Staudengärtnermeisterin Annemarie Eskuche rät: „Wenn Ihr Garten nur sehr klein ist, achten Sie darauf, Pflanzen zu verwenden, die kompakt wachsen, robust sind und nicht wuchern.“
 
Es gibt Stauden, mit denen man kleine Flächen arbeitssparend und trotzdem attraktiv gestalten kann. Dazu gehören manche Storchschnabelsorten, die eine lange beziehungsweise eine zweite Blütezeit haben und besonders schön sind.
 
Die neue Sorte ‚Rozanne‘ (Geranium x wallichianum) etwa zeigt ihre leuchtend blauen Blüten von Mai bis in den November hinein. Die Hybride ‚Patricia‘ (Geranium psilostemon) trägt ihre purpurkarminroten Blüten sehr lange und blüht ein zweites Mal. Bei diesen Sorten reichen einzelne Exemplare für eine tolle Wirkung.
 
Auch die vielen Formen des Ziersalbeis (Salvia nemorosa) sind sehr gut für kleine Gärten geeignet. Werden die Pflanzen nach der ersten Blüte bodennah abgeschnitten und etwas gedüngt, treiben sie bald wieder frisch durch und blühen ebenfalls ein zweites Mal.
 
„Empfehlenswert sind auch Stauden und Gräser, die wintergrün sind“, weiß die Expertin. „Sie bringen in kleinste Gärten ganzjährig Struktur und Farbe.“ Wie zum Beispiel Bergenien (Bergenie), Elfenblume (Epimedium), Purpurglöckchen (Heuchera) oder das weiß blühende, schwach wachsende Immergrün (Vinca minor ‚Gertrude Jekyll‘).
 
In Kombination mit langsam wachsenden Gehölzen wie Buchs oder Ilex ist so eine dauerhaft attraktive Flächengestaltung möglich. Besonders gelungen findet Eskuche die Kombination des schwarzblättrigen Schlangenbartes (Ophiopogon) mit rosa blühenden Herbstalpenveilchen (Cyclamen hederifolium) in ihrem eigenen Garten.
 
Teilen