Starenkasten Bauanleitung

Starenkasten Bauanleitung
Ein Star am Nistkasten mit Jungtier – Foto: spanikratov / stock.adobe.com
Stare gehören zu den Höhlenbrütern und nisten standesgemäß in einem geräumigen Domizil in möglichst großer Höhe, zum Beispiel am Hausgiebel.
In einem Starenkasten ziehen auch Kleiber und Trauerschnäpper gerne ihre Jungen groß.

Stare sind die ersten Rückkehrer

Unsere Stare ziehen zum Überwintern meist in den Mittelmeerraum. Bei den Staren, die sich in unseren Breiten aufhalten, handelt es sich überwiegend um überwinternde Vögel aus nördlicheren Gefilden. Stare gehören im Frühjahr zu den ersten Rückkehrern aus dem Süden und führen eine Brutehe.

Mit einem Starenkasten können Gartenbesitzer dieses Multitalent anlocken. Da Stare am liebsten in geselliger Runde leben, hängen Sie besser gleich mehrere solcher Kästen auf. Der Vogel besitzt kein eigentliches Revier, sondern verteidigt die Nestumgebung.

Aus dem Leben eines Stars

Der Star (Sturnus vulgaris) macht seinem Namen alle Ehre. Mit seinem metallisch, dunkelgrün-blau-violett glänzenden Gefieder und dem kurzem Schwanz wirkt er stets elegant, während ihm sein langer, spitzer, gelblicher Schnabel beinahe vornehme Züge verleiht.
Passend zur seriösen Star-Optik hält sein Gesang was der bis 22 cm große Vogel nach außen hin verspricht: Er ist ein mitreißender Sänger, der nicht nur über ein riesiges Repertoire verfügt, sondern auch andere Vögel perfekt imitiert, z.B. Mäusebussard, Amsel und Pirol ahmt er gekonnt nach und führt damit manchen Vogelfreund hinters Licht. Daneben weiß der Super-Star seine Auftritte von seiner Singwarte gekonnt zu inszenieren, indem er mit weit geöffneten Flügelbewegungen sein rhythmisches Singen unterstreicht und sein Gefieder effektvoll sträubt.
Und der Aufwand lohnt sich: Starendamen finden diejenigen Männchen am attraktivsten, deren Gesang die meisten Motive enthält und die beim Singen die größte Ausdauer an den Tag legen. Fliegende Stare wirken kompakt und spitzflüglig, die Flugsilhouette erscheint dreieckig. Typisch ist auch die Flugweise: Das Tier wechselt ab zwischen Ruderflug und kurzem Gleitflug.

 

siehe auch: Meisenkasten Nistanleitung

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