Hohe Stauden als blühender Sichtschutz

Hohe Stauden als blühender Sichtschutz
Wasserdost (Eupatorium Fistulosum) - Foto: JAG IMAGES / stock.adobe.com
Hohe Stauden können zu blühenden Sträuchern eine attraktive Alternative als Sichtschutz sein. Für einen blühenden Sichtschutz eignen sich diese Stauden.

Sichtschutz mit hohen Stauden

Hohe Stauden sind imposante Erscheinungen, die eine stattliche Höhe zwischen ein bis zwei Metern erreichen können. Richtig platziert sind sie im Garten nicht nur beeindruckend,
sie sorgen auch für Sichtschutz.

Stauden, die sich für einen blühenden Sichtschutz eignen

  • Für einen Hingucker im Garten sorgt der weinrot blühende Wasserdost (Eupatorium Fistulosum), auch Purpurdost genannt. Die buschig wachsende Großstaude ist mit ihren  Blütendolden über Monate hinweg zusätzlich eine ideale Bienenweide.
  • Das Greiskraut (Senecio doria) beeindruckt mit Höhe und einer Vielzahl an leuchtend gelben Sternblüten. Zur Freude von Insekten entwickelt die Staude zwischen Juni und August ihre gelbe Pracht. Achtung, Senecio doria ist giftig!
  • Einen dauerhaften Sichtschutz bietet die wintergrüne Palisaden-Wolfsmilch (Euphorbia characias) mit ihren immergrünen Blättern. Ihre gelblich-grün Blüten erscheinen schon ab Februar und blühen über Monate hinweg. Doch Vorsicht, Wolfmilch-Arten sind giftig!
  • Die Staudensonnenblume (Helianthus decapetalus) beeindruckt vom späten Sommer bis zum Herbst mit leuchtend gelben Blüten, die sich auch für einen Schnitt für die Vase eignen. Die Staude wird etwa 150 cm hoch.
  • Eine hochgewachsene Schönheit ist die Weidenblättrige Sonnenblume (Helianthus salicifolius var. orgyalis) mit ihren schmalen hängenden Blättern und den zahlreichen kleinen gelben Blüten im Spätsommer.
  • Graziel dagegen wirkt die China-Wiesenraute (Thalictrum delavayi). Von Hochsommer bis Herbst öffnen sich in pyramidenförmigen Rispen violett-rosarot gestielte, flauschige Blüten.
  • Eine imposante Größe erreicht der Riesen-Schuppenkopf (Cephalaria gigantea) als sparrig-verzweigte Staude. Seine hellgelben Blüten zeigen sich von Juni bis Juli.
  • Keine Angst vor Federmohn (Macleaya microcarpa)!  Er ist im Garten eine malerische Erscheinung, wird aber von manchen gemieden, weil er wandert. Doch wenn man die Ausläufer absticht, kommt er auch wieder zur Ruhe. Federmohn hat keine Mohn-Blütenschalen, sondern sehr attraktive, apricotfarbige Rispen; er lehnt gerne an Mauern oder Zäunen.

Stauden-Riesen als Alternative zur Hecke

Während für Hecken Grenzabstände im Garten vorgeschrieben sind, gelten diese Vorschriften nicht für Stauden. Allerdings sollte man darauf achten, wuchernde Ausläufer von der Grundstücksgrenze fernzuhalten.

Hohe Stauden attraktiv im Winter

Die Blütenstände und Blattstrukturen von Purpurdost, Sonnenbraut, Ehrenpreis oder Chinaschilf sind im Winter sehr attraktiv und und setzen eine Stauden-Hecke bei Rauhreif schön in Szene. Natürlich sind sie auch nützlich für die Tierwelt im Garten. Ein Rückschnitt kann im ausgehenden Winter erfolgen. Es dauert etwa drei Jahre nach dem Pflanzen der Stauden, bis der Sichtschutz eingewachsen und dicht geworden ist.
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