Staudentipp – die Dreiblattspiere

Der Herbst, vor allem der September, ist eine gute Pflanzzeit. Stauden lassen sich prima im Garten etablieren. 
 
Der Boden ist noch warm, die Pflanzen können schnell einwurzeln und treiben im Frühjahr gleich kräftig aus.
 
„Mein Favorit ist die Dreiblattspiere (Gillenia trifoliata), eine der schönsten Herbststauden“ bekennt Eskuche. Die Staudenschönheit ist leider noch viel zu wenig bekannt. Sie ist fast das ganze Jahr über attraktiv.
 
Im Frühjahr ist es der rötliche Austrieb und im Sommer die zarten weißen Blüten, die über der buschig aufrechten Pflanze zu schweben scheinen. Dann im Herbst das große Finale, wenn die aparte Pflanze in leuchtenden Orange- und Gelbtönen geradezu lodert.
 
In Kombination mit weiteren Herbststauden oder Gräsern können im Garten farbige Herbstszenerien aufgezeigt werden.
 
Die Dreiblattspiere wird 60 bis 80 cm hoch und fühlt sich im Halbschatten am wohlsten. Bis die Dreiblattspiere sich zur vollen Schönheit entwickelt braucht es einige Jahre, sie ist aber sehr langlebig.
 
„Durch ihre Vielseitigkeit, ihre Unempfindlichkeit und ihren ordentlichen Auftritt begeistert sie Hobbygärtnern“, erklärt Eskuche.
 
 
 
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