Dachwurz und Waldsteinie

Man sagt ihm den Schutz vor bösen Mächten nach und die Vielzahl seiner Formen und Sorten ist riesig.
 
Die Rede ist von Dachwurz (Sempervivum).
 
Dachwurz kommt mit sehr wenig Dünger und Wasser aus, die Pflege ist minimal. Die botanische Bezeichnung, die „immer lebend“ bedeutet, ist einerseits Symbol für das Leben über den Tod hinaus, weist aber auch auf eine äußerst genügsame Pflanze hin. Sie benötigt einen vollsonnigen Standort, an dem sie sehr viel Trockenheit verträgt.
 
Gut kombinieren lässt sich der Dachwurz mit anderen bodendeckenden Gehölzen oder Stauden, die Sonne und Trockenheit lieben. Seine blühenden Rosetten sterben nach der Blüte ab und lassen sich dann einfach entfernen. Reichlich erscheinende Nebenrosetten sorgen für ein dauerhaft attraktives Erscheinungsbild.
 
Eine weitere pflegeleichte Staude ist die Waldsteinie (Waldsteinia ternata). Gärtnermeister Georg Hilligardt: „Sie wird auf dem Friedhof viel verwendet. Die immergrünen Blätter bilden mit ihren kurzen Ausläufern dichte Teppiche, die gelben Blüten erscheinen im April und Mai.“ Waldsteinien lassen sich sehr variabel einsetzen und gedeihen sowohl in schattigen, als auch an halbschattigen Standorten und sind absolut pflegeleicht.
 
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