Stechmücken

Nach regenreichen Tagen im Sommer entstehen viele Brutstätten. Stehende Gewässer  sollten abgedeckt werden.
 
Nur die Weibchen der Gemeinen Stechmücke (Culex pipiens) saugen Blut. Sie sind bevorzugt in der Dämmerung unterwegs und finden ihre Opfer, indem sie auf Körperwärme reagieren, auf Atemluft (Wasserdampf, Kohlendioxid) und Schweißgeruch.
 

Der Nachwuchs der Stechmücken entwickelt sich im Wasser, wo er Algen und winzige Lebewesen verspeist. Am liebsten richten Stechmücken ihre Kinderstube in nährstoffreichen, brackigen, stehenden Gewässern ein. Unter diese Kategorie fallen Regenwasser-Behälter, Mini-Teiche und überschüssiges Gießwasser in Blumenuntersetzern.

 
Deshalb:
 
>> Regenwassertonnen abdecken,
>> in Mini-Teichen für dichten Bewuchs auf der Wasseroberfläche sorgen,
>> überschüssiges Gießwasser nie länger als zwei Tage im Untersetzer stehen lassen.
 
Feinde der Mückenlarven
 
>> Libellenlarven
>> Schwimmkäfer wie Gelbrandkäfer
>> Frösche und ältere Kaulquappen
>> Wasserwanzen wie Rückenschwimmer, Wasserläufer
>> Fische (Stichling, Moderlieschen) 
 
 
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