Studentenblumen im Gemüsebeet

Studentenblumen im Gemüsebeet
Junger Weisskohl zwischen Studentenblumen - Foto: ams / stock.adobe.com

Tagetes oder Studentenblumen vertreiben viele Fliegenarten und vernichten Fadenwürmer oder Bodenälchen (Nematoden) im Gemüsegarten.

Studentenblumen (Tagetes patula, T. tenuifolia) kommen als Partner mit allen Gemüse- und Salatarten zurecht: Bohnen, Gurken, Kartoffeln, Kohl, Lauch, Petersilie, Salat, Tomaten, Zwiebeln etc.

Tagetes schützen vor Schädlingen

Sie fördern durch Wurzelausscheidungen die Bodengesundheit, sie behindern die Entwicklung von pflanzenschädlichen Nematoden, vertreiben Ameisen, Weiße Fliegen und Lauchmotten aus dem Gemüsebeet.

Zudem gedeihen sie in jedem Gartenboden, einen sonnigen Standort und ausreichende Bodenfeuchte vorausgesetzt.

Studentenblumen gehören zu den Lieblingspflanzen von Schnecken. Manche Gärtner rahmen ihre Gemüsejungpflanzen mit einem Wall aus Tagetes ein, um ihr Gemüse zu schützen und die Schnecken rechtzeitig abzusammeln.

Ab April kann man Studentenblumen direkt ins Freiland säen, meist werden jedoch vorgezogene Tagetes ausgepflanzt. Die Keimtemperatur liegt bei 15 bis 18 Grad Celsius. Entfernen Sie regelmäßig verwelkte Blüten, dann treibt die Pflanze immer wieder neu aus.

 

Teilen