Stauden stützen – aber wie?

Um Stauden im Garten zu stützen, gibt es einige Möglichkeiten, erklärt Manig.
 
„Ich persönlich verwende am liebsten natürliche Pflanzenstützen, das heißt Zweige oder Bindematerial aus Naturmaterialien, die sich dem Garten gut anpassen und später auf dem Kompost verrotten können.
 
Die Spitzen des Gartenbambus sind zum Beispiel sehr stabil, in die Verzweigungen kann man die zu stützenden Pflanzentriebe drapieren“.
 
Eine weitere Möglichkeit bilden verzweigte Äste, die man ausreichend tief x-förmig vor, bzw. um die Stauden in die Erde steckt. Diese selbst gebauten Hilfsmittel sind eine günstige und naturnahe Möglichkeit, Pflanzen in ihrem Wuchs zu leiten.
 
Stützen rechtzeitig anbringen!
 
Bringen Sie diese Staudenstützen bereits im Frühling an, wenn die Pflanzen noch niedrig sind, dann werden keine Blüten abgeknickt und die Pflanzen wachsen in die Halterungen hinein, rät der Pflanzenexperte.
 
Vielfältiges Angebot im Handel
 
Es gibt natürlich auch viele im Verkauf erhältliche Pflanzenstützen. Je nach Geschmack lassen sich Staudenringe oder -stäbe aus ummanteltem Draht, aus Eisen oder Holz im Garten verwenden.
 
Wichtig ist generell, dass die Pflanzen nicht zu sehr geschnürt werden, da die Triebe bei starkem Wind sonst genau an der Bindestelle abknicken. Ein zu dichtes Zusammenbinden wirkt zudem steif und erhöht die Krankheitsanfälligkeit. Denn in dichtem Blattwerk hält sich Feuchtigkeit und Nässe länger- dies fördert einen Pilzbefall.
 
„Binden Sie bitte keine Garben (Bündel) “, ermahnt Manig – „das wirkt extrem unnatürlich“. Als dekorative Beigabe können Stecker aus Metall, Glas oder sonstige dekorative Dinge auf die Pflanzenstützen gesetzt werden und so als zusätzlicher Schmuck im Garten vor oder nach der Blüte wirken.
 
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