Stauden stützen – aber wie und wann?

Stauden werden am Besten mit einfachen Hilfsmitteln gestützt, die sich optisch an den Biogarten anpassen und entweder wiederverwendet oder im Kompost entsorgt werden könnnen. Foto: Adobe Stock / 07photo

Um Stauden im eigenen Garten zu stützen, gibt es viele Möglichkeiten. Wir erklären, was zu beachten ist und warum Sie bald starten sollten.

Idealerweise verwenden Sie natürliche Pflanzenstützen, das heißt Zweige oder Bindematerial aus Naturmaterialien, die sich dem Garten gut anpassen und später auf dem Kompost verrotten können.
Die Spitzen des Gartenbambus sind zum Beispiel sehr stabil, in die Verzweigungen kann man die zu stützenden Pflanzentriebe drapieren“.
Eine weitere Möglichkeit bilden verzweigte Äste, die man ausreichend tief x-förmig vor, bzw. um die Stauden in die Erde steckt. Diese selbst gebauten Hilfsmittel sind eine günstige und naturnahe Möglichkeit, Pflanzen in ihrem Wuchs zu leiten.

 

Stützen rechtzeitig anbringen!
Bringen Sie diese Staudenstützen bereits im Frühling an, wenn die Pflanzen noch niedrig sind, dann werden keine Blüten abgeknickt und die Pflanzen wachsen in die Halterungen hinein, rät der Pflanzenexperte.

 

Vielfältiges Angebot im Handel
Es gibt natürlich auch viele im Verkauf erhältliche Pflanzenstützen. Je nach Geschmack lassen sich Staudenringe oder -stäbe aus ummanteltem Draht, aus Eisen oder Holz im Garten verwenden.
Wichtig ist generell, dass die Pflanzen nicht zu sehr geschnürt werden, da die Triebe bei starkem Wind sonst genau an der Bindestelle abknicken. Ein zu dichtes Zusammenbinden wirkt zudem steif und erhöht die Krankheitsanfälligkeit. Denn in dichtem Blattwerk hält sich Feuchtigkeit und Nässe länger- dies fördert einen Pilzbefall.

 

„Binden Sie bitte keine Garben (Bündel)“ – „das wirkt extrem unnatürlich“. Als dekorative Beigabe können Stecker aus Metall, Glas oder sonstige dekorative Dinge auf die Pflanzenstützen gesetzt werden und so als zusätzlicher Schmuck im Garten vor oder nach der Blüte wirken.
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