Pflanzen für den Teich

Besonders reizvoll ist der Kontrast von hochragenden Pflanzen mit Gewächsen, die sich flach auf der Teichoberfläche ausbreiten.
 
„Das bringt Spannung in eine Pflanzung“, rät Traudel Siebler, Staudengärtnerin in der Wasserpflanzengärtnerei Jörg Petrowsky in Eschede.
 
Als Beispiel nennt sie die Kombination von Rohrkolben (Typha angustifolia), in der Sumpfzone. In der Flachwasserzone lässt sich Hechtkraut (Pontederia cordata) einpflanzen, das mit seinen prächtig blauen Blütenkolben überzeugt.
 
Die Wassermitte können Seerosen (Nymphaea) oder Wasserknöterich (Persicaria amphibia) zieren. Auch das Zusammenpflanzen von Hechtkraut (Pontederia lanceolata) mit der gelbblühenden Wasserkanne (Nymphoides peltata) ergibt ein interessantes Farb- und Formenspiel.
 
Ein weiteres empfehlenswertes Ensemble bildet die Seerose (Nymphaea) zusammen mit Krebsschere (Stratiotes aloides) und Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae). Mitunter gibt es im Fachhandel schon fertig bepflanzte Körbe, die geeignete Pflanzkombinationen beinhalten.
 
Miniteich auf der Terrasse
 
Auch auf der Terrasse im Kübel lassen sich solche kleinen Wasserparadiese schaffen. Hierzu eignen sich wärmeliebende Pflanzen wie die Wasserhyazinthe (Eichhornia crassipes) oder die dekorative Krebsschere (Stratiotes aloides) bestens.
 
Besonders dekorativ ist die kleine Papageienfeder (Myriophyllum), eigentlich eine Unterwasserpflanze. Die zierlichen Blattspitzen liegen dekorativ auf der Wasseroberfläche, im Gefäß wachsen die Spitzen auch effektvoll über den Gefäßrand hinaus.
 
Quelle: GMH
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