Gemüse-Samen selbst ernten

Wenn die Luft trocken ist und die Temperaturen nach oben klettern, ist die ideale Zeit zum Ernten von Saatgut für das nächste Jahr.
 
Nur bei Selbstbestäubern wie Erbsen, Bohnen, Tomaten, Zwiebeln oder Porree können Sie ohne weitere Maßnahmen davon ausgehen, dass die aus eigenen Samen entstehenden Pflanzen die gleichen Eigenschaften vorweisen, wie sie ihre Eltern hatten.
 
Bei Selbstbestäubern befruchtet der Pollen den Griffel der eigenen Blüte, daher sind keine Kreuzungen mit anderen Sorten zu erwarten.
 
Lauch und Zwiebeln blühen erst im zweiten Jahr, das heißt zur eigenen Ernte lassen Sie ein oder zwei besonders schöne Exemplare weiterwachsen und nehmen die reifen schwarzen Samen im kommenden Sommer von der Pflanze.
 
Bohnen und Erbsen sind richtig reif, wenn sich die Hülsen sichtbar verfärbt haben und trocken und brüchig sind. Dann dürfen sie geerntet werden.
 
Lassen Sie die Hülsen an einem luftigen, warmen, aber schattigen Ort zwei bis drei Wochen nachtrocknen. Durch diesen Prozess wird die Keimfähigkeit erhöht. Sind die Hülsen so trocken, dass sie leicht aufbrechen, lösen Sie die Kerne heraus. Wenn sich die Bohnen oder Erbsen nicht mehr mit dem Fingernagel einritzen lassen, sind sie gut lagerfähig.
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